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Absolut analog. Fotografieren neu entdecken in Kleinbild-/Mittel- und Großformat - Buchvorstellungen

  1. dpunkt.verlag 3864902649
    • Hardback
    • Kindle / Ebook

    Overall Ratings

    Content
    Readability
    Graphics / Illustrations
    Would Recommend
    General Experience
    5.0 1

    Absolut analog. Fotografieren neu entdecken in Kleinbild-/Mittel- und Großformat

    Author:
    Monika Andrae, Chris Marquardt
    Publisher:
    dpunkt.verlag
    ISBN:
    3864902649
    Buch kaufen Kindle Version kaufen
    Information des Verlags:

    Das analoge Arbeiten mit Film und manuellen Kameras kann Digitalfotografen kreative Spielräume eröffnen und das Handwerkliche an der Fotografie besser begreifbar machen. Monika Andrae und Chris Marquardt, die Betreiber von absolutanalog.de, sind diesen Weg selbst gegangen und teilen Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen mit diesem Buch.

    Geschrieben haben sie es für alle Neugierigen, die Freude an der Neuentdeckung der Fotografie im Kleinbild-, Mittel- oder sogar Großformat haben. Andrae und Marquardt erläutern detailliert, welche Filme Sie für welchen Zweck einsetzen, was Sie beim Kauf einer gebrauchten Kamera beachten müssen, wie Sie zu Hause S/W-Film entwickeln, die Negative scannen, als Fotos ausdrucken und angemessen präsentieren. Außerdem vermitteln sie Ihnen alles Wichtige zu manueller Belichtungsmessung, Kontrastverhalten von Filmen, unterschiedlichen Entwicklungsverfahren, zur richtigen Archivierung und dazu, wie Sie Ihr Smartphone zur Messung von Belichtung und Entwicklungszeit einsetzen.

    Ob Sie digitalen Ballast abwerfen und sich wieder mehr auf das Fotografieren selbst konzentrieren wollen, ob Sie Ihr handwerklichen Fertigkeiten weiterentwickeln möchten oder Impulse für Ihre digitale Arbeit suchen - mit diesem Buch steigen Sie tief und praxisnah in die analoge Fotografie ein.

    Das Workshop-Angebot der beiden Autoren finden Sie unter absolutanalog.de/workshops/.

    Zielgruppe:

    • Einsteiger und Fortgeschrittene
    Autoren:

    Chris Marquardts Podcast-Produktionen “Photography Tips from the Top Floor” und “Happy Shooting” wurden mehrfach international prämiert. Er hält seit 2006 internationale Fotoworkshops in Deutschland, Großbritannien, USA oder Kanada und hat oft Fotografen auf den höchsten Fotoworkshop der Welt zum Basislager des Mt. Everest mitgenommen. Marquardt ist regelmäßig zu Gast im amerikanischen Radio, wo er vor einem Millionenpublikum fotografische Fragen erörtert.

    Monika Andraes Podcast „Monis Motivklingel“ hat eine treue Fangemeinde und ihr Blog ist ein spannender Mix alltäglicher Dinge und kreativer Themen, die sie mit spitzer Feder niederschreibt. Gemeinsam mit Chris Marquardt veranstaltet sie die Workshops der "Absolut-Analog"-Reihe und hat wiederholt Fotografen zum Mt. Everest begleitet.

Reviews

  1. AnjaC

    AnjaC NF-Club Teammitglied

    Buchvorstellungen:
    248

    5 Sterne – trotz des Titels :-)

    Haptik/Ausstattung
    Das Format beträgt 25,5 cm hoch mal 21 cm breit. Absolut analog kommt im Hardcover ohne Schutzumschlag und ist rund 2,3 cm dick. Nettes Zubehör: es liegen zwei postkartengroße Checklisten bei, die hilfreiche Tipps zur Filmentwicklung und zum Scannen in einer Punkteliste aneinander reihen und geradezu darauf warten, an der Pinnwand im Heimlabor festgetackert zu werden.

    Die Autoren
    Monika Andrae und Chris Marquardt sind ein eingespieltes Team. Sie veranstalten gemeinsame Workshops und betreiben Webseiten und Blogs. Unter www.monikaandrae.com und www.absolutanalog.de kann man sich ein Bild von der umfangreichen Arbeit der beiden machen und gelangt schnell zu der Überzeugung, dass man zwei echte Könner vor sich hat. Auf den Webseiten werden auch viele weiterführende und begleitende Artikel zum Buch bereitgestellt. Hier wird „Absolut analog“ ins Digitale erweitert was kein Widerspruch sein muss. Zum einen bieten Blogs und YouTube-Kanäle gute Möglichkeiten, Dinge zu veranschaulichen und zum anderen sind wohl die meisten Analogies hybrid unterwegs, um ihre Arbeiten irgendwann online zu präsentieren und daher elektronischen Medien nicht abgeneigt. Umso erstaunlicher ist es, dass die Autoren dem Buch dieses „Absolut“ voranstellen. Es gaukelt eine Konsequenz vor, die das Buch nicht hält und – dass sei deutlich angemerkt – heutzutage auch nicht halten muss.

    Inhalt
    Vorwort und erstes Kapitel fühlen sich verpflichtet, Argumente dafür herzuleiten, warum man analog fotografieren sollte. Es ist die Auflistung der üblichen Verdächtigen: analog fotografiert man angeblicher bewusster, entschleunigt, mit weniger Ausschuss und viel mehr Spaß. Selbst die Glücksforschung wird bemüht und darf verkünden, dass weniger Optionen – in diesem Fall bei der Anzahl der Kameraeinstellungen – zu größerer Zufriedenheit führen. Kapitel 2 führt die Gegenüberstellung analoger und digitaler Arbeitsweise fort und vergleicht Film- mit Sensortechnik. Leider ist das Kapitel mit „Analog oder digital“ überschrieben und spaltet unnötigerweise die Lager. Der Inhalt der folgenden Seiten ist durchaus interessant und erklärt fundiert die Grundlagen der doch so unterschiedlichen Speichermedien. Wer als Leser bis dahin dran geblieben ist wird seine analoge Kamera vielleicht etwas selbstbewusster durch die Gegend tragen als zuvor – er weiß nun, dass er zu den Guten gehört, zu denjenigen, die wissen was sie tun und die sich nicht von moderner Technik vereinnahmen lassen. Die Chance, beiden Systemen – analog und digital – adäquate Plätze in der modernen Fotografie zuzuweisen, die sich mitunter sogar ergänzen und gegenseitig bereichern, wurde an dieser Stelle vertan.

    Kapitel 3 gehört den Kameratypen. Von der Kompaktknipse bis zum Großformat werden die verschiedenen Modelle ausführlich beschrieben. Zahlreiche Abbildungen zeigen die Besonderheiten und Vorzüge der Formate und zeugen von der Affinität der Autoren zu analoger Kameratechnik. Genauso ausführlich geht Kapitel 4 auf die Belichtung ein und erzählt von Blendenstufen und externen Belichtungsmessern. Graukarte und Zonensystem werden angerissen, so dass der fleißige Leser auch davon schon einmal gehört hat, wenn er das Buch aus der Hand legt. Kapitel 5 ist ein großes und gehört den Filmen. Auf dreißig Seiten wechseln sich Infos und Bildbeispiele ab und reichen von Schwarzweiß- über Farb- und Infrarotmaterial bis zu den verschiedenen Filmmarken und Iso-Empfindlichkeiten. Wer Filme liebt wird hier sehr gut bedient.

    [​IMG]

    Die Schwergewichte des Buches sind die Kapitel 6 und 7. Sie behandeln die Selbstentwicklung von Filmen (6) und die Weiterverarbeitung der Negative im Labor bzw. am Scanner (7). Kapitel 6 erklärt jeden einzelnen Schritt der Filmentwicklung, sowohl für SW- als auch für Farbfilme. Equipment, Chemie und Handhabung werden Step-by-Step vorgestellt. Das geschieht ruhig und unaufgeregt und nimmt dem Anfänger die Angst vor dem ersten Mal. Wer vorhat seine Filme selbst zu entwickeln bekommt hier alles was er an Wissen benötigt.

    Kapitel 7 wird dem Buchtitel nicht gerecht und bildet beide Varianten der Weiterverarbeitung ab: analog und digital. Die Arbeit am Scanner nimmt sogar den größeren Teil des Abschnitts ein, wohl in dem Wissen, dass die Mehrheit der Analogies hybrid unterwegs sein möchte. Hier liegt auch für mich persönlich der größte Nutzen des Buches. Der Scan-Prozess ist bei mir der unerfreulichste Teil des hybriden Workflows und ein Grund, weshalb ich doch regelmäßig zur Digitalkamera greife. Mit den Hinweisen aus diesem Kapitel könnte sich das ändern. Vieles davon habe ich bislang nicht beachtet und sollten die Scan-Ergebnisse besser werden, würde wohl das analoge Fotografieren weiter in den Vordergrund rücken. Wir werden sehen.

    Die Kapitel 8 und 9 widmen sich der Präsentationstechnik und Archivierung und zeigen Möglichkeiten der Kaschierung von Abzügen und Lagerung von Negativen bevor sich die Autoren mit dem abschließenden Kapitel 10 wieder ordentlich reinhängen, um den Spaß an Loch-, Box- und Holga-Kameras zu vermitteln. Auch Cross-Entwicklung und der Einsatz abgelaufener Filme werden erwähnt. Überschrieben ist das Kapitel mit „Spaß am geplanten Zufall“. Ein lockerer, leichter, unbeschwerter Ausklang des Buches, der ein „nehmt-es-nicht-zu-ernst“-Gefühl vermittelt und sehr sympathisch rüberkommt.

    Für wen ist dieses Buch geeignet?
    Für Anfänger analoger Technik, Wiedereinsteiger mit rudimentären Kenntnissen aus der Jugendzeit und für Leute, die einfach eine Stufe tiefer in die analoge Fotografie reinkommen möchten eignet sich das Buch gleichermaßen. Die vielen schönen Abbildungen und mit leichter Hand geschriebenen Texte machen das Blättern und Lesen angenehm.

    Fazit:
    Wer sich für analoge Fotografie interessiert und vom dogmatischen Titel nicht abschrecken lässt erwirbt mit „Absolut analog“ ein Buch, dass ihm Freude machen wird. Je nach Vorkenntnissen wird der Leser nach der Lektüre kompetenter sein als zuvor. Bei allen gemeinsam dürfte danach das Verlangen entstanden sein, den nächsten Film einzulegen und die Welt darauf festzuhalten.

    5 Sterne – trotz des Titels.

    Die Daten: Monika Andrae, Chris Marquardt. Absolut analog. Fotografieren neu entdecken in Kleinbild-/Mittel- und Großformat erschien am 15. Oktober 2015 im dpunkt.verlag. 282 Seiten, komplett in Farbe, Festeinband
    Preis: 34,90 Euro (D) / 35,90 Euro (A) | E-Book 26,99 Euro
    ISBN: 978-3-86490-264-2

    Rezension: Gerhard Reininger
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