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Conversation Portraits. Photo-Suites 1974-2014 - Buchvorstellungen

  1. Hirmer Verlag 3777425281
    • Paperback

    Overall Ratings

    Content
    Readability
    Graphics / Illustrations
    Would Recommend
    General Experience
    2.0 1

    Conversation Portraits. Photo-Suites 1974-2014

    Author:
    Christine Ljubanovic
    Publisher:
    Hirmer Verlag
    ISBN:
    3777425281
    Buch kaufen
    Information des Verlags:

    Christine Ljubanovics Porträtfotografien berühmter Künstler, Kuratoren, Kritiker und Schriftsteller sind angesiedelt zwischen klassischem Porträt und Erlebnisbericht. Als vollständige Kontaktbögen entwickelt, sind sie lebendiger Bericht der Künstlertreffen und beziehen das Umfeld des Porträtierten in die Darstellung mit ein.

    Die Publikation zeigt erstmalig einen Überblick der Konversationsportraits von Christine Ljubanovic, die im Lauf der vergangenen 40 Jahren entstanden sind. In dieser Zeit begegnete sie unter anderem Thomas Hirschhorn, Gisèle Freund, Yoko Ono, Peter Weibel, Arnulf Rainer, Hans-Ulrich Obrist, Alfred Pacquement und Raoul Schrott, der dem Band zusätzlich ein Gedicht beisteuert. Mit der Auswahl von 60 Porträts entsteht somit ein umfassendes Bild des heutigen Kunst- und Kulturbetriebs. Der Ort des Treffens wurde dabei stets von Künstlerin und Porträtierten gemeinsam ausgewählt und stellt den Rahmen für die fotografische Unterhaltung.

Reviews

  1. AnjaC

    AnjaC NF-Club Teammitglied

    Buchvorstellungen:
    248

    Für Christine Ljubanovic Fans

    Das Buch beginnt mit Raoul Schrotts Gedicht „Die Fotografin“, einer textlichen Einführung in den hier vorliegenden Fotoband durch die Fotografin selbst, zwei kleineren Aufsätzen, warum dieser Fotoband Kunst sein soll, und einem Kartengruß von Hans Ulrich Obrist. Die Hauptsache – 60 Porträt-Sessions – kommt natürlich am Schluss.

    Jede Porträt-Session besteht aus den 36 Bildern (Regelfall) eines analogen Kleinbildfilms, welcher hier als Kontaktabzug abgedruckt ist.

    Die Sessions waren spontan und wurden in einer Art Tagebuch- oder Notizstil fotografiert. Die besondere Kunstform besteht hier beispielsweise in den sequenziellen Reihen und der unverfälschten Darstellung in Form des Kontaktabzuges. Auch der Umfang des Projektes (Sessions der letzten 40 Jahre) ist ebenfalls Bestandteil des Kunstwerkes.

    Porträtiert wurden Künstler, Kuratoren und Kritiker.

    Von den Gesprächen („Conversation Portraits“), die während der Porträt-Sessions (wahrscheinlich) geführt worden sind, erfährt man nichts.

    Als Info vorne weg: Der (analoge) Negativfilm wird direkt auf einen Filmbogen (Kontaktbogen) für eine erste Qualitätsbeurteilung, welches Bild in der Dunkelkammer weiter ausgearbeitet wird, belichtet. Wegen der geringen Einzelgröße der Bilder wird beim Sichten häufig eine spezielle Standlupe verwendet.

    Das Konzept, einen 36er Analogfilm auf einer Doppelseite abzubilden, klingt interessant: Einerseits ist es eine Herausforderung sich bei der fotografischen Arbeit auf „nur“ 36 Bilder zu beschränken. Anderseits kann der Leser eine Session von Anfang bis Ende mitverfolgen – und zwar am Rohmaterial, das noch keine weitere Bearbeitung erfahren hat. Auch Menge und Zeitspanne der Sessions reizen natürlich: Verschiedenartigkeit der Porträtierten in Bezug auf Beruf, Geschlecht und Zeitpunkt (-alter) bei der Aufnahme.

    Ich habe so meine Probleme mit dem Medium „Kontaktabzug“, denn die Einzelbilder mit einer Miniatur-Größe von 4,5 X 3,0 cm sind mir einfach zu klein. Ohne Lupe ist es für mich anstrengend, die einzelnen Porträts genauer zu betrachten.

    Spannend ist es natürlich, die von den Porträtierten gewählten Posen und Sujets in Beziehung zu ihren Berufen und zu den Aufnahmedaten zu sehen.

    Das Posieren ist das eine, das Fotografieren ist das andere. Denn letztendlich entscheidet die Person hinter der Kamera, ob und wann ein Bild gemacht wird. Um die Persönlichkeit der zu porträtierenden Person bei gerade einmal 36 Bildern herauszuarbeiten, muss man sich als Fotograf auf das Wesentliche konzentrieren. Ljubanovics „spontaner Notizstil“ beim Fotografieren führt jedoch dazu, dass ihr Wiederholungen, Experimente oder fotografische Fauxpas passieren.

    Die von Christine Lubjanovic verwendeten Perspektiven, Raumaufteilungen und Einbeziehung der Hintergründe sind „hart“ und „schnörkellos“. Dieser „geradeaus Stil“ ist nicht meiner.

    Apropos fotografisches Handwerk: Durch die Zusammenstellung ihrer Sessions der letzten 40 Jahre kann man Christine Ljubanovics Weiterentwicklung über die Jahre mitverfolgen.

    Fazit
    Glücklich bin ich mit diesem Buch nicht geworden: Die Fotos sind mir zu klein und Ljubanovics Fotostil ist nicht meiner. Gleichwohl dürften ihre Fans diesen Fotoband lieben.

    Von jeweils fünf zu vergebenen Sternen erhält das Buch von mir in den Kategorien
    1. Inhalt: **
    2. Lesbarkeit: ***
    3. Grafiken / Bilder: * (von mir) und *** (von ihren Fans)
    4. Wie stark fällt Deine Kaufempfehlung aus?: ** (weil nur spezielle Zielgruppe)
    5. Allgemeiner Eindruck: **
    Die Daten
    Christine Ljubanovic. Conversation Portraits. Photo-Suites 1974-2014 erschien im Mai 2016 im Hirmer Verlag. Text: Deutsch / Englisch / Französisch, 164 Seiten, 61 Duplex-Abbildungen, 24 x 31 cm, Klappenbroschur
    ISBN: 978-3-7774-2528-3
    Preis: 39,90 € [D] | 41,10 € [A] | 48,70 SFR [CH]

    Rezension: Holger Pfromm
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