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Fotografie im Krieg - Buchvorstellungen

  1. Wilhelm Fink Verlag 3770558286
    • Paperback

    Overall Ratings

    Content
    Readability
    Graphics / Illustrations
    Would Recommend
    General Experience
    4.0 1

    Fotografie im Krieg

    Author:
    Bernd Hüppauf
    Publisher:
    Wilhelm Fink Verlag
    ISBN:
    3770558286
    Buch kaufen
    Information des Verlags:

    Unter dem Einsatz ihres Lebens stellen Fotografen und zunehmend Fotografinnen weiterhin weltweit Bilder von Kriegen her. Digitalisierung und Informationsrevolution verändern deren Bedeutung und Funktion grundlegend.

    In der dreitausendjährigen Geschichte der Kriegsbilder hat die Fotografie zu einem tiefen Einschnitt geführt. Nach zaghaften Anfängen im 19. Jahrhundert entwickelte sich im Ersten Weltkrieg eine professionelle Fotografie, die mit Problemen der Darstellbarkeit des technologischen Kriegs kämpfte, sowie die Massenfotografie der Amateure. Ein Jahrzehnt später bildete sich im Rahmen des öffentlichen Mediendiskurses der Fotojournalismus, der die Kriegsfotografie im engeren Sinn ausbildete. Seit dem Spanischen Bürgerkrieg kombinierte sie die Absicht der Dokumentation mit einem humanistischen Engagement. Ihre Fotos prägen das Kriegsbild bis in die Gegenwart. Der radikal veränderte Bildermarkt des digitalen Zeitalters führt zum Ende der Kriegsfotografie und zu einem neuen Kriegsbild. In Fotografie im Krieg zieht Bernd Hüppauf die Summe aus über 20 Jahren Auseinandersetzung mit Kriegsfotografie und fügt Gedanken zu ihrer Zukunft an.

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Reviews

  1. AnjaC

    AnjaC NF-Club Teammitglied

    Buchvorstellungen:
    248

    Über 20 Jahre Auseinandersetzung mit Kriegsfotografie

    „Fotografie im Krieg“, so lautet der Titel den Bernd Hüppauf für sein Buch gewählt hat, nicht „Kriegsfotografie“ und schon gar nicht „Kriegsfotos“!

    Wer den Titel dieses 372 Seiten starken Buches ernst nimmt, der wird sich nicht darüber wundern, dass es nicht einmal dreißig Bilder, Schwarweißfotografien, enthält. Es geht dem Autor nicht darum, Kriegsbilder zu zeigen, vielmehr entwickelt er eine „kleine Theorie der Kriegsfotografie“, beschreibt „Stationen der Kriegsfotografie“ und beleuchtet ihre „Gegenwart und Ausblicke“. Dies geschieht mit großem Sachverstand und detailreichem Wissen „aus über 20 Jahren Auseinandersetzung mit Kriegsfotografie“.

    Für mich als Amateurfotograf, der sich mit Fotografie im Krieg noch nie näher beschäftigt hat, sind die neun in das Buch eingestreuten Fotoessays besonders lehrreich, indem sie anhand exemplarischer Fotografien dazu anleiten, Fotografie im Krieg hinsichtlich ihrer Intentionen und Mittel, ihrer Bedeutung und Funktion gründlicher zu verstehen. Wer sich auf diesen Weg einlassen möchte, der sollte Zeit und Geduld mitbringen, das ganze Buch gründlich zu studieren.

    Es lohnt sich, denn das Thema ist sehr aktuell! Zu keiner Zeit haben uns mehr Fotos aus Krisengebieten erreicht als heute, Fotos von Berufsfotografen ebenso wie Fotos von Smartphone-Nutzern. Was machen diese Fotos mit uns, bilden sie Wirklichkeit ab oder verändern sie unsere Wahrnehmung der Realität? Was bedeutet ihre weltweite Verfügbarkeit via Internet? Und wie sollen wir den Manipulationsmöglichkeiten, die gerade die digitale Fotografie und die elektronische Bildbearbeitung eröffnen, begegnen? Diese und weitere Fragen und ihre Erörterungen sind keine leichte Kost, aber aufklärerisch im besten Sinne.

    Von jeweils fünf zu vergebenen Sternen erhält das Buch von mir in den Kategorien
    1. Inhalt *****
    2. Lesbarkeit *****
    3. Grafiken / Bilder ***
    4. Wie stark fällt Deine Kaufempfehlung aus? ****
    5. Allgemeiner Eindruck ****
    Die Daten
    Bernd Hüppauf. Fotografie im Krieg
    erschien am 15. September 2015 im Wilhelm Fink Verlag. 372 Seiten, 27 s/w Abb., 1 farb. Abb., kart.
    ISBN: 978-3-7705-5828-5
    Preis EUR 29.90 / CHF 36.80

    Rezension: Stephan Buse
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