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Fotografieren im Ruhrgebiet - Buchvorstellungen

  1. Rheinwerk-Verlag 383622805X
    • Hardback

    Overall Ratings

    Content
    Readability
    Graphics / Illustrations
    Would Recommend
    General Experience
    4.5 2

    Fotografieren im Ruhrgebiet

    Author:
    Thomas Pflaum
    Publisher:
    Rheinwerk-Verlag
    ISBN:
    383622805X
    Buch kaufen
    Information des Verlags:

    Gehen Sie mit auf fotografische Entdeckungsreise! Zu den spektakulären Fotospots und den fotografischen Highlights jenseits der Postkartenmotive. Nützliche Tipps vom Fotografen, Tourempfehlungen, Land und Leute – alles inklusive. Zwischen Duisburger Innenhafen und Dortmunder U sind Ihre fotografischen Möglichkeiten nahezu unbegrenzt.
    • Für spontane und ambitionierte Fototouristen
    • Das Ruhrgebiet fotografisch entdecken – von A 40 bis Zollverein
    • Motive und Techniken, Geschichte und Geschichten
    1. Kohle, Stahl, Fußball – das ist das Klischee
      Kunst, Kultur, Erholung – gehören nicht weniger dazu. Lernen Sie das Ruhrgebiet von allen Seiten kennen. Ob Industriedenkmal oder Schlosspark, Musikfestival oder Großskulptur: Leider hat auch ein Tag im Ruhrgebiet nur 24 Stunden.
    2. Blaue Stunde, HDR, Schwarzweiß, Blitzen, mit Stativ oder ohne ...
      GPS-Angaben, Aufnahmedaten. Das Buch ist Ihr Begleiter für lange Fototouren mit guter Ausbeute. Beste Aussichten und neue Perspektiven garantiert.
    3. Von der A 40 bis zu Zollverein
      Sie begleiten unseren Fotografen bei Entdeckungstouren in seiner Heimat. Sie bekommen das ganze Ruhrgebiet vor die Linse: das grüne und triste, das alltägliche und spektakuläre.
    Aus dem Inhalt
    • Zechen & Hütten
    • Menschen aus dem Pott
    • Industriedenkmäler
    • Großskulpturen & Halden
    • Siedlungen & Trinkhallen
    • Natürlich Fußball
    • Architektur & Stadtsichten
    Komplettes Inhaltsverzeichnis
    Leseprobe

Reviews

  1. Rezensent 1

    Rezensent 1 Moderator

    Buchvorstellungen:
    34

    Bitte bald eine 2. überarbeitete Auflage herausbringen!

    Geboren und aufgewachsen in Münster, erst vor anderthalb Jahren des Berufs wegen an den östlichen Rand des Ruhrgebiets gezogen, also nicht aus dem Pott stammend, und auch kein „Ruhri“, wie es auf Neusprech seit einiger Zeit immer wieder heißt, habe ich mich sehr über den Foto-Reiseführer gefreut, der es mir leicht machen soll, mein Hobby der Fotografie mit dem Entdecken des neuen Lebensraums zu verbinden.

    Sieben Kapitel hält das Buch bereit und führt „Die Ruhr entlang“ von Witten und Hattingen über Bochum zur „Echte Liebe Dortmund“, bereist das Gebiet „Zwischen Lippe und Emscher“ um schließlich „Im Herzen des Reviers“ zu landen. „Essen -Krupp seine Erben“ sind einen Extra-Stopp wert, ebenso „Unser UNESCO-Welterbe Zollverein“. Tief im Westen lässt sich zum Ende in „Duisburg – viel mehr als Schimanski“ entdecken.

    [​IMG]

    In der Einleitung gibt Thomas Pflaum, seines Zeichens selbständiger Bildjournalist (Seite 10), neben der Gebrauchsanweisung für sein Buch auch recht kurze und spezielle Hinweise zur Bildbearbeitung und Fotoausrüstung. Ob ich auch ohne seine Faszination für die 36,3 Megapixel seiner D800e und ohne „die nicht ganz preiswerten professionellen Versionen“ (Seite 9) Nikkor 24-70 mm 2.8 und 70-200mm 2.8 und mit auf Tour gehen darf? Meint er wirklich, was er schreibt, „nicht preiswerte(..)“ statt „nicht billige“ Objektive?

    Sei`s drum, ich habe einfach nicht gefragt und mir die Zeit genommen, die erste Tour „die Ruhr entlang“ (Seite 13-59) mit meiner Ausrüstung nachzureisen. Das Wetter und die Tageszeiten waren andere, mir sind andere Menschen begegnet und meine Fotos sind andere geworden. Aber ja, in diesem Kapitel hat sich der Reiseführer als verlässlich erwiesen und so manchen Tipp bereit gehalten, der dem ortsunkundigen Reisenden in Sachen Fotografie durch die Lappen gegangen wäre. So hat die erste Tour Lust auf mehr gemacht.

    Warum also nicht ganz im Westen einen weiteren Versuch starten? So ein Besuch im Stahlwerk (Seite 320 – 327) mit vielen spannenden Motiven, das wäre doch etwas fürs eigene Portfolio. Leider ist es dazu nicht gekommen. Die Sicherheitshinweise des Besucherzentrums der ThyssenKrupp Steel Europe AG weisen darauf hin, „Fotografieren sowie Film- und Tonaufnahmen sind im gesamten Werksbereich und in den Anlagen grundsätzlich untersagt“. Und nun??? Auf meine Nachfrage wurde mir auch keine anderslautende Auskunft gegeben und der Autor selbst gibt keine weiterführenden Hinweise. Schade! Ich habe es dann unterlassen, bei den Menschen in Duisburg-Marxloh (Seite 328 – 333) nachzufragen, wie es dort mit dem Fotografieren aussieht. Vielleicht aber hätten die weniger Probleme als ThyssenKrupp? Wäre es nicht sinnvoller gewesen, das Kapitel über Hochofen und Stahlwerk auszulassen, wenn diese Motive offenbar für „spontane und ambitionierte Fototouristen“ nicht zugänglich sind? So werde ich skeptisch hinsichtlich der Informationen in den anderen Kapiteln, die ich nicht überprüft habe und ich ärgere mich auch über die an diesem Punkt offenbar nachlässige Recherche des Autors. Es scheint jedenfalls empfehlenswert zu sein, vor einer geplanten Tour per Internet und Telefon zu prüfen, ob die gezeigten Motive tatsächlich für Hobbyfotografen und nicht nur für Bildjournalisten zugänglich sind. Und darf ich als Hobbyfotograf meine Fotos dann auch veröffentlichen, z.B. im Nikon Fotografie-Forum? Im Red Dot Design Museum (Seite 292 - 295), das ich wenige Wochen vor Erhalt diese Buches besucht hatte, wurde mir das Fotografieren nur zum privaten Gebrauch gestattet! Diese Erfahrungen schränken den Gebrauchswert des Buches ein.

    Dennoch bleibt auf der Haben-Seite eine Fülle von Ideen für fotografische Entdeckungstouren in meine neue Heimat, garniert mit manchem fotografischen Hinweis, den ich je nach Gusto nutzen oder überlesen kann. Die zahlreichen Bildbeispiele gefallen mir in der Regel, auch wenn ich bei der Bildbearbeitung bisweilen zurückhaltender arbeiten würde hinsichtlich Kontraststärke und HDR-Effekten. Aber das scheint der Stil des Autors zu sein und ist daher okay. Sehr gut die jeweiligen Daten zu den Fotos (Brennweite, Belichtungszeit etc.).

    Bitte bald eine zweite überarbeitete Auflage herausbringen, die die Restriktionen der jeweiligen Museen, Firmen etc. berücksichtigt. Die Idee eines fotografischen Reiseführers ist nämlich Klasse!
    Ich beantrage schon jetzt solche Führer für Wuppertal und das Bergische Land, Münster und das Münsterland,.....

    Die Daten
    Thomas Pflaum. Fotografieren im Ruhrgebiet
    erschien am 31. August 2015 im Rheinwerk-Verlag. 379 Seiten, gebunden, 30 mm, in stabiler Fadenheftung. Großes Schaubuchformat 21 x 24 cm. In Farbe gedruckt auf matt gestrichenem Bilderdruckpapier (135 g). Große, lesefreundliche Schrift (TheAntiqua B 9,75 Pt.). Mit über 350 Originalfotografien, vielen Bilderstrecken, Aufnahme- und GPS-Daten.
    ISBN 978-3-8362-2805-3
    Preis: Buch 29,90 Euro | E-Book 24,90 Euro

    Hier gibt es eine >> Leseprobe.

    Rezension: Stephan Buse
  2. AnjaC

    AnjaC NF-Club Teammitglied

    Buchvorstellungen:
    248

    Rund-Herum-Sorglos-Paket für die Fototour im Ruhrgebiet

    Thomas Pflaum beschreibt in 7 Kapiteln geografisch geordnet 55 Foto-Locations im Ruhrgebiet.

    Wie in einem Reiseführer üblich erklärt Pflaum jede einzelne Location in Wort und Bild: Zunächst wird jede Location mit allgemeinen Angaben wie beispielsweise der Entstehungs- und Nutzungsgeschichte sowie den Anreiseinformationen vorgestellt. Schwerpunkt liegt jedoch auf den fotografischen Belangen: Motive, Sonnenstand, empfohlene Iso-Werte etc. Seine Bilder, die mit Kamera-Daten und Hinweisen der Bildbearbeitung versehen sind, untermauern die Aussagen, sind Beispiele und Anregungen zu gleich. Obendrauf gibt es eine Fülle an nützlichen Hintergrundinformationen (z.B.: "Wie entsteht Kohle?").

    Pflaum bereitet mit diesem Rund-Herum-Sorglos-Paket den Leser sehr gut vor. "Böse Überraschungen" dürfte es für den Leser so nicht geben.

    Trotz der umfangreichen Ausführungen hat man nie das Gefühl, fotografisch von ihm bevormundet zu werden, sondern die Örtlichkeiten selbst fotografisch erobern zu können.

    Übrigens: Die Themen "Bildwirkung" und Fotoausrüstung (nix exotisches) werden nur in der Einleitung behandelt. Schwerpunkt des Buches ist die praktische Umsetzung.

    [​IMG]

    Pflaum schreibt verständlich und spricht den Leser persönlich an. Ich mag den so entstehenden angenehmen und kameradschaftlich wirkenden Plauderton. Hier ist nichts Oberlehrerhaftes zu spüren.

    Die 55 vorgestellten Locations sind überwiegend eine gute Auswahl von interessanten und vor allem bekannten Örtlichkeiten des Ruhrgebietes. Dass in dieser Auswahl der Duisburger Problem-Stadtteil "Marxsloh" (No-Go-Area) und Phoenix-See (Trivialität) Aufnahme gefunden haben, verwundert mich.

    Gleichwohl deckt Pflaums Auswahl überwiegend die Sujets der Reportage-, Architektur-, Event- und Nachtfotografie ab. "Geheimtipps" oder "Lost Places" finden sich hier nicht.

    Fazit: Ein tolles Buch, das Tipps, Tricks, Empfehlungen und Location-Vorschläge für jeden Geschmack zu bieten hat. Trotz der o.g. Irritationen ist das Buch topp und hat alle 5 Sterne redlich verdient.

    Die Daten
    Thomas Pflaum. Fotografieren im Ruhrgebiet
    erschien am 31. August 2015 im Rheinwerk-Verlag. 379 Seiten, gebunden, 30 mm, in stabiler Fadenheftung. Großes Schaubuchformat 21 x 24 cm. In Farbe gedruckt auf matt gestrichenem Bilderdruckpapier (135 g). Große, lesefreundliche Schrift (TheAntiqua B 9,75 Pt.). Mit über 350 Originalfotografien, vielen Bilderstrecken, Aufnahme- und GPS-Daten.
    ISBN 978-3-8362-2805-3
    Preis: Buch 29,90 Euro | E-Book 24,90 Euro

    Hier gibt es eine >> Leseprobe.

    Rezension: Holger Pfromm
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