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Fotografieren in Berlin und Potsdam - Buchvorstellungen

  1. Rheinwerk Verlag 3836224577
    • Hardback
    • Kindle / Ebook

    Overall Ratings

    Content
    Readability
    Graphics / Illustrations
    Would Recommend
    General Experience
    4.5 3

    Fotografieren in Berlin und Potsdam

    Author:
    Harald Franzen
    Publisher:
    Rheinwerk Verlag
    ISBN:
    3836224577
    Buch kaufen
    Information des Verlags:

    »Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!« Aber nehmen Sie die Kamera mit! Gehen Sie mit Harald Franzen auf eine fotografische Reise durch Berlin und das nahe Potsdam: Entdecken Sie die fotografischen Highlights, entlocken Sie bekannten Motiven Neues und lassen Sie sich überraschen, was es abseits der Postkartenmotive noch gibt. Lassen Sie sich von den Fotos, den Tipps, den Tourenempfehlungen, der Geschichte und den Geschichten und vielem mehr inspirieren! Sehen Sie Berlin und Potsdam mit neuen Augen!
    • Der Foto-Reiseführer für spontane und ambitionierte Fotografen
    • Motive und Techniken, Geschichte und Geschichten
    • Vom Brandenburger Tor bis Sanssouci, von der Kaiserzeit ins 21. Jahrhundert
    1. Die Klassiker
      Brandenburger Tor, Fernsehturm und Schloss Sanssouci in Potsdam – Sie kennen die typischen Postkartenmotive. Harald Franzen zeigt Ihnen, wie sich diesen tausendmal fotografierten Sehenswürdigkeiten noch neue, ganz individuelle Motive entlocken lassen.
    2. Die Geheimtipps
      Shell-Haus, Park am Nordbahnhof, Hansaviertel und Dampfmaschinenhaus – kennen Sie die auch? Neben den Klassikern entdecken Sie auch zahlreiche weitere Orte, die fotografisch richtig was hermachen. Und nebenbei wird Ihr Blick noch für spezielle Berliner Motive geschult: Streetart, Feste, Lichtinstallationen u. v. m.
    3. Fotografische Streifzüge
      Viele Motive, aber wo anfangen? Harald Franzen hat exemplarische Fototouren für Sie zusammengestellt, die im Buch vorgestellte Motive thematisch oder räumlich miteinander verknüpfen. Oder Sie lassen sich von der Buchaufteilung zu eigenen planvollen Exkursionen inspirieren.
    Ran an de Buletten:
    • Berlin – von Preußen in die NS-Zeit
    • Straßenfeste und Umzüge
    • Berliner Mauer
    • (Ost-)Berlin – Hauptstadt der DDR
    • Berlin am Wasser
    • West-Berlin
    • Berlin bei Nacht
    • Grünes Berlin
    • Streetart
    • Das neue Berlin
    • Museen, Ausstellungen und Events
    • Potsdam
    Komplettes Inhaltsverzeichnis
    Leseprobe

Reviews

  1. Rezensent 2

    Rezensent 2 Moderator

    Buchvorstellungen:
    10

    Lust auf Berlin

    Was erwarte ich von einem Reiseführer, hier einem „Reiseführer für spontane und ambitionierte Fototouristen“? Dass er ehrlich ist, dass er führt, dass er handlich ist, dass er gute Karten enthält, vor allem, dass er mich sach- und ortskundig durch mein Reiseziel geleitet. Als Reiseführer für Fototouristen sollte er selbstverständlich Tipps für lohnende Motive liefern.

    Gerne darf er mich mit individuellen Impressionen und Erlebnissen auf meinen Urlaub einstimmen und mir die Mentalität der Menschen an den Orten, die ich kennenlernen möchte, nahebringen. Ein Reiseführer soll mich anleiten zu Streifzügen, die das Wesen und die Seele des Reisezieles berühren, anstatt nur an der Oberfläche zu kratzen. Er darf durchaus ein subjektiv gefärbtes Buch sein, authentische Schilderungen des Alltagslebens statt Standardformulierungen und Allgemeinplätzen sind mir wichtig. Ein Reiseführer sollte mir das Gefühl geben, ich würde von einem guten Freund begleitet werden, der das Reiseziel seine Heimat nennt oder schon lange dort lebt, der die Einwohner kennt, ihre Eigenarten und ihre Macken und sie gerade deshalb liebt.

    Die schlechte Nachricht zu Beginn:
    Das vorliegende Buch von Harald Franzen ist nicht handlich und das den sieben Tourenvorschlägen am Schluss des Buches und darüber hinaus beigefügte Kartenmaterial ist nur dann ausreichend detailliert, wenn man die Touren nicht durch Abstecher verändern will, und es ist dem Buch auch nicht entnehmbar. Wie schon bei dem Buch „Fotografieren im Ruhrgebiet“ aus demselben Verlag ist separates Kartenmaterial hilfreich, da das Buch selbst weder vom Format noch vom Gewicht her sich dafür eignet, in die Jackentasche oder den Rucksack gesteckt zu werden. Ebenfalls hilfreich wäre hier eine App für mein Smartphone oder aber die Möglichkeit, die Tourenvorschläge in Form einer Beilage dem Buch entnehmen zu können. So bleibt mir nur der Gang zu Scanner bzw. Kopierer, wenn ich denn das Kartenmaterial des Buches überhaupt nutzen möchte. Dieser Reiseführer ist also nicht zum Mitnehmen sondern zur Vorbereitung zuhause oder im Hotel gedacht!

    Die gute Nachricht:
    Der Autor Harald Franzen ist sach- und ortskundig, soweit ich das nach mehreren Berlinreisen beurteilen kann; er ist ehrlich, auch was die mögliche nicht private Nutzung verschiedener Motive angeht. Der Autor hat sein eigenes Konzept, indem er die Kapitel des Buches, abgesehen vom Kapitel zu Potsdam und den Tourenvorschlägen, nicht nach Stadtvierteln ordnet sondern chronologisch von „Berlin – von Preußen bis in die NS-Zeit“ bis hin zum neuen Berlin. Eingestreut sind Exkurse wie „Straßenfeste und Umzüge“, „Berlin bei Nacht“, „Street Art“, etc. Wie weit es ihm gelingt, das Wesen und die Seele Berlins zu berühren anstatt nur an der Oberfläche zu kratzen, das mag ein Berliner anders beurteilen als ich. Nach mehreren Berlinreisen kann ich allerdings feststellen, dass der Autor mir noch manchen Hinweis auf Orte und Motive liefert, die ich von selbst nicht gefunden hätte, weil sie eben nicht auf den üblichen Touristenrouten liegen. Jedenfalls habe ich das Gefühl, dass Harald Franzen seine Wahlheimat und ihre Menschen durchaus liebt und einen persönlichen Zugang zu ihnen gefunden hat.

    [​IMG]

    Als wohltuend empfinde ich die relative Zurückhaltung bei offenbar notwendigen Hinweisen auf fotografische Ausrüstungsdetails, die hier im Vorwort untergebracht sind. „Ziehen Sie los mit dem, was sie haben, und wenn sie merken, dass sie fotografisch an Grenzen stoßen, (…) dann können Sie Ihre Ausrüstung immer noch Schritt für Schritt gezielt ergänzen.“ Das Beherzigen eines solchen Satzes als Hinweis für Einsteiger würde manche endlose Diskussion in Fotografieforen überflüssig machen.

    Fazit
    Von jeweils fünf zu vergebenen Sternen erhält das Buch von mir in den Kategorien

    a. Inhalt 5 Sterne
    b. Lesbarkeit 4,5 Sterne
    c. Grafiken / Bilder 4,5 Sterne
    d. Wie stark fällt Deine Kaufempfehlung aus? 5 Sterne
    e. Allgemeiner Eindruck 5 Sterne

    Ich hoffe sehr, dass der Rheinwerk-Verlag seine fotografischen Reiseführer noch um so manchen Band erweitert. Für mich ist dies eine der interessantesten Gattungen innerhalb der Fotografieliteratur.

    Rezension: Stephan Buse
  2. Rezensent 1

    Rezensent 1 Moderator

    Buchvorstellungen:
    34

    Macht Lust auf das fotografische Erkunden von Berlin und Potsdam

    Dieses Buch habe ich mit Spannung erwartet, da ich als Berliner natürlich meinen sehr eigenen Blick auf „meine“ Stadt habe und interessiert war, welche Highlights nun ein Fotograf aus Berlin heraussucht.

    Das Buch nennt sich „Der Reiseführer für spontane und ambitionierte Fototouristen“. Also sollten gleich zwei Anforderungen erfüllt werden. Zum einen sollte es ein Reiseführer sein und zum anderen fotografische Highlights in Berlin präsentiert werden.



    Als Reiseführer ist es inhaltlich durchaus geeignet, da Berlin mit seinen Sehenswürdigkeiten und seiner umfassenden Geschichte durch die Jahrhunderte beleuchtet wird. Es gibt Geschichten und Geschichte, Anekdoten und Profanes zur Stadt und für eine Reisevorbereitung ist es sicher gut geeignet. Allerdings ist es aufgrund seines Gewichts und seiner Ausmaße nicht dafür gedacht, es während des Besuchs immer dabei zu haben. Es ist ca. 21 cm breit, 24 cm hoch, 2,5 cm dick und 1400 g schwer. Dieses Buch passt nicht in das Tagesgepäck, sondern liegt zur Vorbereitung im (Hotel-)Zimmer.

    Die ansprechenden Bilder in entsprechend großen Formaten gleichen diesen „Mangel“ allerdings aus.

    Ein Tipp: Für die in der Regel sehr ansprechenden Bilder sollten Sie stets ausreichend viel Tageslicht oder ersatzweise gutes Kunstlicht haben, da einige der Bilder von den Strukturen in den Schattenbereichen und den Abendstimmungen leben, die nur bei ausreichend guter Beleuchtung gut zu Geltung kommen.

    Das Buch ist in Oberkapitel unterteilt und die jeweiligen Sehenswürdigkeiten bilden die einzelnen Unterkapitel. Durch die Oberkapitel kann ein jeder entscheiden, was zuerst gelesen werden sollte und was hinten anstehen kann. Jedoch lohnt es sich, jedes Oberkapitel anzuschauen, da einem die eine oder andere Überraschung über den Weg laufen wird.

    Die einzelnen Oberkapitel lauten z.B. „Berlin – von Preußen bis in die NS-Zeit“, „Grünes Berlin“ oder „Berliner Mauer“.

    In den jeweiligen Unterkapiteln werden die jeweiligen Sehenswürdigkeiten auf einer bis zu acht Doppelseiten behandelt. Außer dem Bildmaterial gibt es eine Übersichtskarte von Berlin, die genaue Adresse und die Verkehrsanbindungen, Tipps zur Tageszeit, wann die Sehenswürdigkeiten besucht/aufgesucht werden sollten, Links zu Internetseiten mit weiterführenden Informationen und Hinweise, was zu tun ist, wenn man die gemachten Bilder veröffentlichen möchte, da man sich z.B. – rechtlich – auf Privatgelände befindet.

    Am Ende eines jeden Oberkapitels gibt es einen Infokasten, welche Motive es nicht ins Buch geschafft haben und warum.

    Zwischen den Oberkapiteln gibt es – ich nenne sie einfach einmal Exkurse. Das sind Themen, die sich nicht unter einem eigentlichen Kapitel zusammenfassen lassen können, aber dennoch von Interesse sind. So gibt es Informationen zu regelmäßigen Straßenfesten bzw. Veranstaltungen oder Street Art u.ä.

    Das Buch heißt zwar Fotografieren in Berlin und Potsdam, aber natürlich ist der Teil zu Potsdam relativ kurz gehalten und umfasst „nur“ sieben einzelne Kapitel, die sich auf rund 40 Seiten des rund 360 Seiten starken Buches erstrecken.

    Abschließend gibt Harald Franzen noch mit sechs Touren durch Berlin und einer durch Potsdam Anregungen, wie man den Streifzug durch die Stadt vom Ablauf her gestalten kann und die teilweise weiten Wege von einer Attraktion zur nächsten miteinander verbindet.

    Insgesamt macht das Buch auf mich einen runden, in sich stimmigen Eindruck. Die Einteilung in Oberkapitel gibt einem einen Überblick, was einen erwarten kann und die jeweiligen Kapitel zu den Sehenswürdigkeiten/Hotspots machen deutlich, dass hier kein Geschichtsstudent Vorträge hält, sondern ein Fotograf einen Blick auf die Stadt geworfen und fotografisch interessante Orte herausgesucht hat und hierzu interessante (teilweise geschichtliche) Hintergrundinformationen liefert.

    Auch für mich als Berliner gab es Anregungen und Hinweise, die ich entweder noch nicht kannte oder schlicht ignoriert hatte. Nach der Lektüre dieses Buches wuchs in mir die Lust, mal wieder die eigene Stadt nach eben diesen Orten zu erkunden.

    Natürlich wurden auch Orte vorgestellt, die ich oft genug gesehen hatte und nicht auf die Idee gekommen wäre, dass diese jemand interessant finden könnte. Aber über Geschmack lässt sich eben nicht streiten.

    Leider gibt es für mich bei diesem Buch ein Haar in der Suppe, das ich nicht ignorieren konnte, so sehr ich mir auch Mühe gegeben hatte:

    Die stetigen rechtlichen Hinweise zu den Orten, an wen man sich im Veröffentlichungsfall zu wenden hat, warum es ein Bild nicht geschafft hat, veröffentlicht zu werden, wenn es sich um Kostengründe handelte usw. haben mir teilweise den Lesespaß verdorben. Manchmal las es sich so, als lese man ein Making-Of zum Buch, das fast ins Gejammer abdriftete.

    Hier hätte ich mir – wenn überhaupt – einen eigenständigen Abschnitt gewünscht, in dem all diese „Probleme“ hätten zusammengefasst werden können. Hier hätte man dann selbst entscheiden können, ob man es bei Bedarf liest oder nicht.

    Wenn man hiervon absieht, dann handelt es sich um ein Buch, das in einem die Lust weckt, Berlin und Potsdam fotografisch zu erkunden, seine Ecken und Kanten zu entdecken, einen Kurztrip durch die deutsch-deutsche Geschichte zu machen oder einfach nur zu genießen.

    Rezension: Dirk Engelhaupt
  3. AnjaC

    AnjaC NF-Club Teammitglied

    Buchvorstellungen:
    248

    Idealer Reisebegleiter für Foto-Enthusiasten

    Harald Franzen beschreibt in 13 Kapiteln 47 Locations und Events in Berlin. Geordnet sind diese chronologisch (vom alten Potsdam Preußens bis hin zum Berlin der Gegenwart). Geografisch zu sieben Tourenvorschlägen geordnet werden im letzten Kapitel die wichtigsten Motive zusammengefasst.

    Vorgestellt werden die für Foto-Enthusiasten relevanten Locations und Events in Wort und Bild: Neben den Reiseführer typischen Angaben über Historie, gegenwärtige Nutzung und Anreiseinformationen der Locations gibt es die für Fotografen wichtigen Hinweise über die „besten“ Perspektiven, Aufnahmestandorte und -zeiten. Die Bilder (mit Exif-Daten) geben einen guten Überblick über das jeweilige Motiv. Falls erforderlich werden die Beschreibungen durch Kartenausschnitte und Internet-Links ergänzt.

    Franzens Auswahl an Sehenswürdigkeiten und Events umfasst eine ganze Reihe von unterschiedlichen Sujets:
    • klassische Sehenswürdigkeiten Berlins / Potsdams, die man gesehen haben will / muss,
    • Motive, um Regenschauer zu überbrücken,
    • ungewöhnliche lokale Besonderheiten (Lost-Places, Berliner Wasserwelt etc.),
    • Architektur-, Street- und Landschaftsfotografie,
    • Events (z.B. Karneval der Kulturen), wo sich auch immer gute Gelegenheiten zum Fotografieren (und zum Mitfeiern) ergeben.
    Dieser Reiseführer beschränkt sich nicht ausschließlich auf „in Beton gegossene“ Sehenswürdigkeiten. Auch die Menschen und das Flair der Stadt werden hier dargestellt.

    [​IMG]

    Ich kenne Berlin und Umgebung aus mehreren Aufenthalten gut und war dort stets auch mit der Kamera unterwegs. Bei allen der hier vorgestellten Locations war ich schon selbst, konnte mir durch diesen Foto-Reiseführer aber noch weitere Anregungen für interessante Perspektiven holen. Allerdings finde ich, dass Berlin mehr als die hier vorgestellten Sehenswürdigkeiten zu bieten hat: das frei zugängliche Regierungsviertel zum Beispiel, das zum Standardrepertoire anderer Reiseführer gehört. Doch in den Vorworten weisen Autor und Lektor darauf hin, dass einige Sehenswürdigkeiten aus urheberrechtlichen Gründen nicht abgebildet werden durften. Sei’s drum: Die vorgestellten Sehenswürdigkeiten und Events sind eine brauchbare Auswahl von interessanten und vor allem bekannten Örtlichkeiten von Berlin und Potsdam – und das eigene Erkunden von Berlin macht ja auch Spaß.

    Das Schwergewicht dieses Buches liegt eindeutig auf den Motiven und dem Reise-Know-How, ohne dabei auf die für Reiseführer typischen Hotel- und Restaurant-Empfehlungen einzugehen. Das benötigte Foto-Equipment wird nur kurz und sehr allgemein im Vorwort behandelt. Die Postproduktion (z. B. Photoshop) ist, trotz Hinweisen bei den Bildbeschreibungen auf die verwendeten Fotofilter, nicht Gegenstand dieses Buches.

    Die vorgestellten Tourenvorschläge sind ein eigenes Kapitel. Dieses ist fester Bestandteil des hochwertig gebundenen und mit schwerem Einband versehenen Buches. Mit den Maßen von 21,7 x 2,7 x 24,6 cm ist es jedoch zu unhandlich und schwer, um mitgenommen zu werden. Praxisnäher wäre, diese Touren auf einer Karte oder als Extraheft beizufügen, um sie beim Fotografieren vor Ort mitnehmen zu können.

    Dieses Buch richtet sich vordringlich an alle, die Berlin nicht kennen und sich diese Stadt fotografisch „erarbeiten“ wollen. Einsteiger erhalten durch die im Buch angegebenen Exif-Daten wertvolle technische und durch die Bilder gestalterische Hinweise. Die wirklich gut gelungenen Bilder sind für „alte Hasen“ Anregung und Messlatte für das eigene Schaffen zugleich. Egal zu welcher Zielgruppe man gehört, Franzens Bilder regen jedenfalls zum Mitmachen an.

    Das Buch ist insgesamt gut lesbar. Herrn Franzens Betonung, dass Berlin kein Zoo und die Bewohner keine Attraktionen seien, habe ich so in keinem anderen Reiseführer gelesen. Ich glaube, dass die angesprochenen Zielgruppen schon wissen, was sie tun und wie man sich verhalten sollte.

    Fazit
    Inhalt: 4 von 5 Punkten – Viele Sehenswürdigkeiten, Events und Sujets werden abgedeckt. Abzug ergibt sich, wie oben dargestellt, da diese nicht vollständig dargestellt werden.

    Lesbarkeit: 5 von 5 Punkten – Die Texte sind klar strukturiert, gut lesbar und leicht zu verstehen.

    Grafiken: 5 von 5 Punkten – Die Fotos sind sowohl handwerklich als auch künstlerisch hochwertig. Die abgebildeten Kartenausschnitte sind hilfreich.

    Kaufempfehlung: 4 von 5 Punkten – Die Liste der Sehenswürdigkeiten ist nicht vollständig, eine herausnehmbare Karte wäre wünschenswert.

    Allgemeiner Eindruck: 4 von 5 Punkten – Von diesem Buch habe ich für meinen nächsten Berlin-Besuch sehr viele neue Anregungen bekommen.

    Insgesamt ergeben sich über alle Teilkriterien hinweg 4 von 5 Gesamt-Punkten.

    Die Daten: Harald Franzen. Fotografieren in Berlin und Potsdam erschien am 30. November 2015 im Rheinwerk Verlag. 363 Seiten, gebunden, in hochwertiger Fadenheftung. Großes Bildbuchformat 21 x 24 cm, mit Lesebändchen. In Farbe gedruckt auf matt gestrichenem Bilderdruckpapier (135 g). Große, lesefreundliche Serifenschrift (TheAntiqua B 9,75 Pt.). E-Book zum Herunterladen im PDF-Format (268 MB) und als Onlinebuch.
    ISBN 978-3-8362-2457-4
    Preis: Buch 29,90 Euro (D) / E-Book 24,90 Euro

    Hier geht es zur >> Leseprobe.

    Rezension: Holger Pfromm
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