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Fotokurs Straßenfotografie - Buchvorstellungen

  1. dpunkt.verlag 3864900840
    • Hardback
    • Kindle / Ebook

    Overall Ratings

    Content
    Readability
    Graphics / Illustrations
    Would Recommend
    General Experience
    5.0 1

    Fotokurs Straßenfotografie

    Author:
    Meike Fischer, Rudolf Krahm
    Publisher:
    dpunkt.verlag
    ISBN:
    3864900840
    Buch kaufen Kindle Version kaufen
    Das Buch wendet sich an alle, die das Leben im urbanen Raum in all seinen Facetten fotografisch einfangen wollen. Es zeigt ausführlich, wie Motive, die man eher vor der »eigenen Haustür« als in weit entfernten Weltstädten findet, aufgespürt und mit der Kamera festgehalten werden. Die Autoren begreifen Straßenfotografie nicht als reine Menschenfotografie, sondern in einem weiter gefassten Sinne: Der öffentliche Raum als Bühne des Lebens, der fotografisch entdeckt werden will. Anhand zahlreicher Beispielfotos und mit detaillierten Erläuterungen vermitteln sie den Lesern, wie sie die Vielfalt der Motive ansprechend und technisch gekonnt umsetzen. Sie liefern Tipps und Tricks zu typischen Sujets der Straßenfotografie, zur Bildgestaltung sowie zu unterschiedlichen Lichtsituationen und Witterungsverhältnissen.

    Für die zweite Auflage wurde das Kapitel »Der besondere Look« um zahlreiche Bildbearbeitungsworkshops erweitert und »Bildrecht« um viele Bildideen zur Menschenfotografie. Neu hinzugekommen ist das Kapitel »Menschen fotografieren«, das speziell thematisiert, auf welch unterschiedliche Art und Weise man sich Menschen mit der Kamera nähern kann. Ebenfalls neu ist ein umfangreiches Kapitel über das Fotografieren verlassener und verfallener Stätten (»Lost Places und Urban Exploring«). Mithilfe der insgesamt 27 Fototrainings mit jeweils konkreter Aufgabenstellung kann der Leser das Erlernte in seiner fotografischen Praxis umsetzen und dabei eigene Erfahrungen sammeln.

    Aus dem Inhalt:

    • Die ideale Ausrüstung
    • Technische Grundlagen
    • Menschen fotografieren
    • Bildgestaltung
    • Lichtsituationen
    • Nacht- und Restlichtfotografie
    • Der besondere Look
    • Bildrecht

    Zielgruppe:

    • Fotografen
    • Studierende der Fotografie
    Autoren:

    Meike Fischer hat an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Fotografie studiert und arbeitet seither als Fotojournalistin. Zudem war sie mehrere
    Jahre als Bildredakteurin für das Frankfurter Rundschau Magazin tätig. Arbeiten von Meike Fischer befinden sich in den Sammlungen des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt und des Historischen Museums Frankfurt. Als Autorin schreibt sie Fachartikel und Fachbücher. Beim dpunkt.verlag erschien ihr Buch »Nacht- und Restlichtfotografie «, das mit dem Prädikat »Nominiert zum Deutschen Fotobuchpreis« ausgezeichnet wurde. Ihre Fotodokumentation »8 qm. Tisch Bett Stuhl« über ein stillgelegtes Frauengefängnis in Frankfurt wurde beim Kehrer Verlag veröffentlicht.

    Rudolf Krahm arbeitet als freiberuflicher Lektor, Redakteur und Übersetzer in den Bereichen Fotografie und Digital Imaging. Er ist berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie und Autor des beim dpunkt.verlag erschienenen Buchs »Fotografieren statt knipsen«.

Reviews

  1. AnjaC

    AnjaC NF-Club Teammitglied

    Buchvorstellungen:
    248

    Für Einsteiger in die Straßenfotografie

    Bei dem in der zweiten Auflage vorliegenden Buch Fotokurs Straßenfotografie. Szenen, Menschen und Orte im urbanen Raum fotografieren von Meike Fischer und Rudolf Krahm handelt es sich um einen „Fotokurs, der sich auch an Einsteiger richtet“, und das damit wohl einen möglichst großen Leserkreis ansprechen möchte. So bieten die Kapitel 2 und 3 auf den Seiten 23-67 mit den Themen „Die Ausrüstung“ und „Technische Grundlagen“ Basiswissen an, die der fortgeschrittene Fotograf getrost überblättern kann.

    Auch das Kapitel 5 „Bildgestaltung“ liefert dem Einsteiger zahlreiche Hinweise, die der geübte Fotograf sich größtenteils schon anhand anderer Aufgabenstellungen als der Straßenfotografie erarbeitet haben wird. Gleiches gilt für manche Hinweise zur Bildbearbeitung in Kapitel 11.

    Doch der Reihe nach:

    „Straßenfotografie zeigt Spuren des Alltags im öffentlichen Raum.“ Damit gibt die Autorin Meike Fischer im ersten Kapitel eine für mich schlüssige programmatische Definition dessen, was den interessierten Leser auf insgesamt 358 Seiten erwartet. Dass diese recht weite Definition durchaus nicht überall anerkannt ist, verschweigt die Autorin nicht, mir scheint allerdings ihre Definition von Straßenfotografie brauchbarer als die Meinung derjenigen, die fordern, dass wahre Straßen-fotografie nur besondere Augenblicke festzuhalten habe oder gar, wie der Magnum-Fotograf Bruce Gilden es zeigt, Menschen darstellen soll, die aus der Masse hervorstechen und durch aggressive Herangehensweise via Weitwinkel und Blitzlicht vom Hintergrund gelöst werden.

    Wie gesagt, Kapitel 2 und 3 kann derjenige, der mit Kamera und den Grundregeln der Fotografie vertraut ist, links liegen lassen. Ob dem Einsteiger mit den zusammenfassenden Artikeln (vier Sätze beispielsweise zur „Empfindlichkeit (ISO)“) wirklich geholfen ist, vermag ich nicht zu beurteilen, die Ausführungen zu „Histogramm und Tonwerte“(n) dagegen sind durchaus erhellend. Für das technisch orientierte Kapitel 3 zeichnet übrigens der Mitautor Rudolf Krahm verantwortlich, ebenso wie für die Aspekte der Bildbearbeitung im Kapitel 11 „Der besondere Look“.

    Ein wichtiger Aspekt der Straßenfotografie ist die Fotografie von Menschen, der sich das nächste Kapitel widmet. Wiederum gleich am Anfang der programmatische Satz: „Die Individualisierung von Menschen ist für die Straßenfotografie nicht von Bedeutung, geht es doch um Metaphern öffentlichen Lebens.“ Auch dieser Aussage kann ich ohne Bedenken folgen und sie lässt sich anhand der Bildbeispiele und Ausführungen gut nachvollziehen.

    Wichtig ist in diesem Zusammenhang das Kapitel 10 „Bildrecht“. Was ich darf und was ich nicht darf, das dreht sich, abgesehen von den Fragen nach Panoramafreiheit und Kunst im öffentlichen Raum, um die Fotografie von Menschen und die Veröffentlichung dieser Fotografien. Um sich vor rechtlichen Auseinandersetzungen zu schützen, aber auch aus Respekt vor den fotografierten Menschen, sollte man die hier gegebenen Hinweise beherzigen.

    Die diesem und allen anderen Kapiteln zahlreich beigegebenen Beispielfotografien sind übrigens stets thematisch passend, durchaus qualitätsvoll und, das ist das Wichtigste, sie machen Lust auf die eigene Fotografie.

    Apropos eigene Fotografie: Insgesamt 27 „Trainings“ zu den behandelten Themen fordern den Leser auf konkrete Aufgabenstellungen zu bearbeiten und dabei die eigene fotografische Praxis zu erweitern. Ich werde sicher nicht alle Trainingseinheiten absolvieren, einige aber liefern spannende Ideen für eigene Vorhaben.

    Wie man die „Metaphern öffentlichen Lebens“ in Fotografien bannen kann, davon handelt also Kapitel 4 in Bezug auf Menschenfotografie, Kapitel 7 nimmt die Nacht- und Restlichtfotografie in den Blick und Kapitel 9 behandelt „Lost Places und Urban Exploring“. Weshalb im Kapitel 9 nun durchaus merkwürdige Anglizismen benutzt werden, die ansonsten eher vermieden werden, erschließt sich mir nicht. Man könnte, wenn man von Straßenfotografie statt street photography schreibt auch von verlassenen Orten (abandoned places) und Stadterkundungen sprechen, oder?

    Zwischendurch hat sich das Kapitel 8 „Fotografische Serien und Essays“ einem konzeptionellen Thema gewidmet: Wie kann es gelingen, ein fotografisches Thema in einer Serie oder Sequenz über einen längeren Zeitraum von der Idee bis zur Präsentation konsequent und schlüssig umzusetzen? Dieser Frage wird ausführlich und kompetent unter verschiedenen Aspekten nachgegangen. Durchaus sympathisch, dass dabei neben allen elektronischen Geräten auch ein Skizzenbuch zum Einsatz kommt.

    Kapitel 11 „Der besondere Look“ macht zu Recht darauf aufmerksam, dass es ganz ohne Bildbearbeitung nur selten geht. Die gewählten Beispiele sind für Experten auf diesem Gebiet nichts wirklich Neues, der Einsteiger aber erfährt hier wichtige Hilfestellungen.

    Der Anhang bietet persönliche Literaturempfehlungen der Autorin in Form von empfehlenswerten Bildbänden „bekannter Fotografen zum Thema Straßenfotografie“, für den, der beim Thema Straßenfotografie Feuer gefangen hat und sich mit Geschichte und Gegenwart dieses fotografischen Genres beschäftigen möchte.

    Mir hat dieses Buch gut gefallen, ich habe es beim ersten Kennenlernen in einem „Rutsch“ gelesen, was mir längst nicht bei allen Büchern gelingt. Empfehlen möchte ich es dem Einsteiger in die Fotografie, der schon zu Beginn einen Schwerpunkt auf die Straßenfotografie legen möchte, ebenso wie dem bereits fortgeschrittenen Fotografen, der sich bislang nicht mit der Straßenfotografie beschäftigt hat, sofern er denn den für Einsteiger in die Fotografie gedachten Kapiteln mit der gebotenen Milde begegnen kann.

    Erlaubt sei mir zum Schluss die Anmerkung, dass 39,90 Euro für ein 358seitiges durchgängig vierfarbiges Hardcoverbuch nicht zu hoch gegriffen sind.

    Die Daten
    Meike Fischer / Rudolf Krahm: Fotokurs Straßenfotografie. Szenen, Menschen und Orte im urbanen Raum fotografieren, 2., erweiterte Auflage erschien im April 2014 im dpunkt.verlag. 358 Seiten, komplett in Farbe, Festeinband
    ISBN: 978-3-86490-084-6
    39,90 Euro(D) / 41,10 Euro(A), auch als Ebook erhältlich.

    Rezension:
    Stephan Buse
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