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Jeder Moment ist Ewigkeit. Als Fotojournalistin in den Krisengebieten der Welt - Buchvorstellungen

  1. Econ 3430202124
    • Hardback

    Overall Ratings

    Content
    Readability
    Graphics / Illustrations
    Would Recommend
    General Experience
    5.0 1

    Jeder Moment ist Ewigkeit. Als Fotojournalistin in den Krisengebieten der Welt

    Author:
    Lynsey Addario
    Publisher:
    Econ
    ISBN:
    3430202124
    Buch kaufen
    Information des Verlags:

    Sie wurde gekidnappt und fast getötet – und hat dennoch Momente voller Wahrheit und Schönheit an den gefährlichsten Orten der Welt eingefangen. Seit 15 Jahren reist die Fotografin Lynsey Addario in die Krisengebiete der Welt und porträtiert das Leben der Menschen in ihren extremsten Momenten. Addarios Bilder zeigen der Welt ungesehene Szenen aus dem Irakkrieg, das Grauen in den niedergebrannten Dörfern in Darfur oder den Alltag der unerschütterlichen afghanischen Bevölkerung unter der Herrschaft der Taliban. Dafür riskiert sie immer wieder ihr Leben: Im afghanischen Korengal-Tal gerät sie in ein Feuergefecht, im libyschen Bürgerkrieg entführen Gaddafi-Anhänger die mutige Fotografin. Ein fesselnder Bericht entlang der Kriegsschauplätze des 21. Jahrhunderts. Lynsey Addario hat unvorstellbare Dinge gesehen, erlebt und fotografiert. Dennoch ist das Buch eine Ode an das Leben. Eine inspirierende Frau, deren Geschichte so berührend ist wie ihre Fotografien. »Es ist nicht schwer, zu erraten, was Steven Spielberg an dem Stoff faszinierend findet.« Der Tagesspiegel, Kai Müller

    1. Auflage, 12. Februar 2016, 368 Seiten, 16,3 x 3 x 24,5 cm, Hardcover mit Schutzumschlag, Lesebändchen
    ISBN: 9783430202121
    Preis: € 25,00 € [D] | 25,70 € [A]
    Hier geht es zur Leseprobe

Reviews

  1. AnjaC

    AnjaC NF-Club Teammitglied

    Buchvorstellungen:
    248

    Eine Biografie. Kein Fotoband, kein Lehrbuch und auch kein politisches Sachbuch

    Lynsey Addario ist mit Herz und Seele Foto-Journalistin und sie gibt Einblicke in ihr berufliches und privates Leben. Unverhohlen, ehrlich und offen berichtet sie über ihre (Auslands-) Reportagen in den Krisenregionen dieser Welt. Entbehrungen, Risiko, Strapazen, Angst, aber auch Mut und handwerkliches Können sind nötig, um in Afghanistan, Pakistan, Kongo und Somalia beruflich für Zeitungen / Zeitschriften fotografieren zu können.

    Darüber hinaus wird der Buchleser sehr energisch mit den Schattenseiten des Berufes konfrontiert: Tod, Elend, Entführung, vorauseilender Gehorsam zur Zensur der eigenen Redaktion sowie Konkurrenzkampf der Journalisten untereinander. Sie schreibt auch über ihre Motivation, warum sie in solchen Extrembedingungen, die das eigene Leben bedrohen, arbeitet.

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    Über den beruflichen Kontext hinaus gibt die Autorin auch viel über ihr Privatleben preis: Homosexualität des Vater, Liebhaber, Kinderwunsch, Depressionen (posttraumatische Belastungsstörung) und Benachteiligung als Frau in einem Männer-dominierten Beruf.

    Aus dem Beruflichen und Privaten in Kombination mit den hier abgedruckten Fotos kann man sich ein ganz gutes „Bild“ über die Person „Lynsey Addario“ machen.

    Lynsey Addario schreibt sehr klar, nüchtern, ja in einem fast schon kühlen Stil. Ich mag das. Überschwängliches ist hier auch fehl am Platze.

    Aber genauso mag ich es, dass sie offen und ohne Pathos über ihr berufliches und privates Leben berichtet. Ich mag es auch, dass sie ihre Meinung zu den Krisenherden äußert und sich weder in patriotischer Kriegsrhetorik noch ellenlangen politischen und geschichtlichen Analysen à la Scholl-Latour vertieft. Dies hätte mich gelangweilt und passt auch nicht zu einer Biografie.

    Die vielen Fotografien dokumentieren und ergänzen das Geschriebene sehr gut. Es ist immer ein visueller Bezug zum Text gegeben, was nicht selbstverständlich ist. Ihre Reportagefotos sind eindringlich und verdienen es, angesehen zu werden – vor allem, wenn man weiß, unter welchen Extrembedingungen sie entstanden sind. Weitere Fotografien finden sich auf Addarios Homepage: www.lynseyaddario.com.

    Fazit
    Inhalt: 5 von 5 Punkten – Eine interessante Biografie, die mit der Romantik der Kriegsreportage aufräumt.
    Lesbarkeit: 4 von 5 Punkten – Die klare Sprache ist gut zu verstehen.
    Grafiken: 5 von 5 Punkten – Addarios Fotografien sind eindringlich.
    Kaufempfehlung: 5 von 5 Punkten – Wer über den fotografischen Tellerrand schauen möchte und keinen reinen Fotoband oder ein Lehrbuch für Foto-Journalismus oder ein politisches Sachbuch erwartet, ist hier richtig.
    Allgemeiner Eindruck: 5 von 5 Punkten – Es ist richtig das Buch zu lesen, um sich auch jenseits der nüchternen Nachrichtenmeldungen ein – im wahrsten Sinne des Wortes – Bild von Krisenherden dieser Welt zu machen. Auch macht es Spaß, das Buch auch so in die Hand zu nehmen und sich nur die Reportagefotos anzusehen.

    Insgesamt ergeben sich über alle Teilkriterien hinweg 5 von 5 Gesamtpunkten.

    Rezension: Holger Pfromm
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