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Kindheit in der Schweiz – Fotografien - Buchvorstellungen

  1. Limmat Verlag 3857917822
    • Hardback

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    Content
    Readability
    Graphics / Illustrations
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    General Experience
    5.0 1

    Kindheit in der Schweiz – Fotografien

    Author:
    Peter Pfrunder Hrsg: Fotostiftung Schweiz
    Publisher:
    Limmat Verlag
    ISBN:
    3857917822
    Buch kaufen Kindle Version kaufen
    Information des Verlags

    Ein Fotoband zur Schweizer Kindheit ab 1870. Klassiker der Fotogeschichte neben unbekannten Trouvaillen aus der Sammlung der Fotostiftung Schweiz: ein faszinierendes Panorama der Kindheit, das die üblichen Verklärungen weit hinter sich lässt.

    Profis wie Amateure wurden und werden nicht müde, junge Menschen mit der Kamera festzuhalten. Steckt dahinter auch die Sehnsucht nach der eigenen, verlorenen, verschütteten Kindheit? Ein Streifzug durch die Schweizer Fotografie fördert jedenfalls viel mehr als nur Dokumente zutage.

    Kinderbilder geben Einblick in den realen Kinderalltag, sie zeigen die Kindheit aber auch als fremden Kontinent oder als Ort unerfüllter Hoffnungen: in rätselhafter Ferne, voller Abenteuer und magischer Erlebnisse. Einige dieser Aufnahmen gehören zu den Klassikern dieses Genres, so etwa Hans Staubs berührende Abschiedsszene «Vor der Kinderkrippe». Andere sind neu zu entdecken – sie erzählen von den Entbehrungen in den Bergen, von den Zwängen der Schule, vom Spielen in städtischen Hinterhöfen oder von Glücksmomenten in der Natur.

    In der Auswahl aus der Sammlung der Fotostiftung Schweiz begegnen sich Kinder aus verschiedenen Zeiten, Regionen und sozialen Schichten: ein faszinierendes Panorama der Kindheit in der Schweiz, das die üblichen Verklärungen weit hinter sich lässt.

    Autor und Herausgeber
    Peter Pfrunder
    Peter Pfrunder, geboren 1959 in Singapur, aufgewachsen in der Schweiz. Studierte Germanistik, Europäische Volksliteratur und englische Literatur in Zürich, Montpellier und Berlin. 1995 bis 1998 Co-Leiter des Forums der Schweizer Geschichte / Schweizerisches Landesmuseum, Schwyz. Seit 1998 Direktor und Kurator der Fotostiftung Schweiz in Winterthur. Lebt in Zug. Zahlreiche Veröffentlichungen und Ausstellungen zur Schweizer Fotografie, u. a. «Theo Frey, Fotografien», «Gotthard Schuh – Eine Art Verliebtheit», «Schweizer Fotobücher 1927 bis heute – Eine andere Geschichte der Fotograf ie». Zuletzt im Limmat Verlag erschienen: «‹Schöner wär’s daheim.› Fotopostkarten 1914/18 aus der Schweiz».

    Fotostiftung Schweiz
    Die 1971 gegründete Fotostiftung Schweiz ist ein Ort für die Erhaltung, Erforschung und Vermittlung des fotografischen Kulturguts (www.fotostiftung.ch). Neben einer Sammlung von über 50000 Originalabzügen betreut sie die Archive und Nachlässe oder Teilnachlässe von mehr als fünfzig Fotografinnen und Fotografen. Die Fotostiftung Schweiz nimmt, zusammen mit ProLitteris, häufig auch die Urheberrechte wahr. Die aufgenommenen Archive umfassen hunderte bis hunderttausende von Bildeinheiten; sie bestehen aus Negativarchiven, Originalabzügen, Kontaktkopien, Diapositiven, elektronischen Bilddateien, Publikationsbelegen und schriftlichen Dokumenten.

Reviews

  1. AnjaC

    AnjaC NF-Club Teammitglied

    Buchvorstellungen:
    248

    Lese-Fotobuch der Kindheit

    Nein, es ist kein Fotoband und schon gar nicht eine Anleitung für Kinderfotografie. Und es liegt in der Hand wie ein geschriebenes Buch, ein Roman. Keine Drucke auf Fotopapier, nichts von Hochglanz und kein Wort zu viel. Das Buch lebt von Bildern, nur dass ich es lese.

    Das Vorwort – in den vier Landessprachen der Schweiz gedruckt – führt mich in die Thematik ein. Was will dieses Buch?

    Kinderbilder über eine Zeit von über 100 Jahren in schwarz-weiss und wenige in Farbe von verschiedenen Fotografen finden sich da. Die einen sind Profis, die anderen nicht. Nichts ist chronologisch und ich werde hin und her geworfen zwischen dem 19. und dem 21. Jahrhundert. Mit der Zeit blättere ich im Buch wie in einem Buch mit Buchstaben. Und mit der Zeit lese ich auch nicht mehr, von wem das Foto gemacht wurde und in welchem Jahr es entstanden ist. Ein Bilderroman, denke ich, ist es.

    Die Bilder ab den 60er Jahren erinnern mich an meine eigene Kindheit. Jene vor meiner Geburt lassen mich in die Zeit meiner Eltern und Grosseltern eintauchen. Kinder: Kinder in der Schule, im Studio, in der Freizeit, bei der Arbeit. Flüchtlingskinder, arme Kinder, schön gekleidete Kinder. Manche Bilder könnten irgendwo auf der Welt gemacht worden sein. Insofern zeigen sie Kinder, wie Kinder sind, so waren wir auch. Einige Bilder kann ich nicht der Schweiz zuordnen. Und doch fasziniert es mich, dass alle Kinder von der Schweiz sind. Und so entsteht eine Art Rückblick auf das eigene Land. Die Bilder sind berührend, manche machen mich betroffen, manche bringen mich zum Lachen.

    Über die Technik ist in diesem Buch nichts zu finden. Diesen Anspruch hat es auch nicht. Aber es schult meine Auge, meine Wahrnehmung. Die Bilder reflektieren mich, es entstehen ohne Worte innere Dialoge ohne Antworten.

    Das „Lese-Fotobuch“ empfehle ich allen, welche an Kinderbilder interessiert sind. Ans Herz legen würde ich dieses Buch jenen, welche sich gerne einlassen auf Bilder, welche gerne das fotografische Auge weiter entwickeln möchten und sich durch die Motive, die Szenen berühren lassen möchten. Das Buch kann in jedem Land „gelesen“ werden.

    Ich gebe dem „Bilderroman“ fünf Sterne. Gerade weil es ein Format aufweist, welches man kaum findet. Eine kleine, sehens- und lesewerte Perle, weit abseits vom klassischen Bildband oder den Büchern mit technischen Inhalten. Und es ist sicher ein Buch, das man immer wieder hervornimmt, anschaut, betrachtet, schmunzelt oder das einen nachdenklich macht.

    Beziehen kann man das Buch direkt bei der Schweizerischen Fotostiftung oder in einem Buchladen.

    Die Daten
    Peter Pfrunder (Hrsg.). Kindheit in der Schweiz – Fotografien erschien am 25.11.2015 im Limmat Verlag Zürich. 260 Seiten, gebunden, 166 Fotografien, Duplex und vierfarbig, Text Deutsch, Französisch, Italienisch und Romanisch
    ISBN 978-3-85791-782-0
    Preis SFr. 49.50 | Euro 54.–

    Rezension: Samuel Amsler
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