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Lost Places - Buchvorstellungen

  1. mitp Verlag 3958455409
    • Paperback
    • Kindle / Ebook

    Overall Ratings

    Content
    Readability
    Graphics / Illustrations
    Would Recommend
    General Experience
    3.0 1

    Lost Places

    Author:
    Axel Hansmann
    Publisher:
    mitp Verlag
    ISBN:
    3958455409
    Buch kaufen Kindle Version kaufen
    Information des Verlags:

    Fotografieren an verlassenen Orten
    • Faszinierende Fotos vergessener Orte eines erfolgreichen Urbexers
    • Insider-Tipps zur Bildentstehung, Bildidee, zum Ort und der Bildbearbeitung
    • Vorbereitung zur Präsentation der Bilder in Ausstellungen oder sozialen Netzwerken
    Verlassene Orte faszinieren nicht nur Fotografen, aber für sie ist es eine abenteuerliche Herausforderung die Vergänglichkeit auf Fotos festzuhalten. Der leidenschaftliche Urbexer Axel Hansmann nimmt Sie mit zu alten Industrieanlagen, unbewohnten Schlössern und Militäranlagen zumeist in Deutschland und Russland. Er gibt Tipps, wie man verlassene Gebäude findet, versteckte Gefahren erkennt und die passende Ausrüstung parat hat. Eine Vielzahl beeindruckender Fotos inspirieren zu kreativer Motiv- und Perspektivwahl. Ob Sie die Tristesse verlassener Flure festhalten, verwitterte Graffiti-Kunst aufspüren oder mit Ihrer Kamera mystischen Motiven Leben einhauchen möchten, hier werden Sie fündig! Ausführlich erläutert Axel Hansmann zudem, wie die Fotos als HDR bearbeitet werden, um sie im Internet oder auf Ausstellungen optimal präsentieren zu können.

    Aus dem Inhalt:
    • Die Urbexer-Szene
    • Die Ausrüstung
    • Mögliche Gefahren
    • Perspektive und Motivwahl
    • Ehemalige Standorte der sowjetischen Armee
    • Ehemalige Industrieanlagen
    • Gutshöfe und Schlösser
    • Krankenhäuser und Sanatorien
    • Details und Strukturen
    • Graffiti als Kunstform
    • Verlorene Orte outdoor
    • Exkurs Mystik
    • Bildbearbeitung und HDR
    • Bilder präsentieren: Ausstellungen, Drucke und soziale Netzwerke

    Über den Autor:
    Axel Hansmann fotografiert seit seinem 16. Lebensjahr – damals noch analog – und seit 2007 mit Leidenschaft digital. Seine Fotografien, Dokumentationen der Vergänglichkeit, sind in zahlreichen Ausstellungen, Zeitschriften und Zeitungen sowie online veröffentlicht worden. Vornehmlich spürt er Lost Places in Deutschland und Russland auf und hält den Verfall mit seiner Kamera für die Ewigkeit fest.

Reviews

  1. AnjaC

    AnjaC NF-Club Teammitglied

    Buchvorstellungen:
    248

    For HDR-Fans only

    Axel Hansmann fotografiert seit seiner Jugend und kennt sowohl den analogen als auch digitalen Workflow. In seinem Vorwort legt der diplomierte Soziologe Wert darauf, fotografischer Autodidakt zu sein. Fotografie bedeutet für ihn „…das Einfangen eines Augenblickes, die Abbildung eines aktuellen Zustandes, der sich nicht wiederholen wird.“ Sein Spezialgebiet sind verlassene Orte, die er hauptsächlich in Deutschland und Russland ausfindig macht. In Russland konnte er mit seinen Bildern schon mehrere Ausstellungen ausrichten.

    Das Buch
    „Lost Places“ ist Teil der Edition PROFIFOTO des mitp-Verlags. Diese Reihe hat den Anspruch, professionelles Wissen im Umgang mit digitaler Fototechnik und Bildbearbeitung zu vermitteln. Das Softcover besitzt Umschlagklappen vorne und hinten, was ihm zusätzliche Stabilität verleiht. Die Bindung ist von guter Qualität, das quadratische Format der Seiten liegt gut in der Hand und lässt sich angenehm blättern. Auf dem mattweißen, glatten Papier kommen die Abbildungen gut zur Geltung. Manche – leider nicht alle – Fotos sind mit Belichtungsdaten versehen. Blau abgesetzte Info-Kästen halten zusätzliche Informationen bereit. Ein kompakter Index am Ende des Buches führt die wichtigsten Stichworte auf.
    [​IMG]

    Der Inhalt
    Das Buch gliedert sich in 8 Kapitel:

    Vorwort
    1. Wo haben Sie diese Bilder gemacht?
    2. Fotografieren von verlassenen Orten
    3. Fotografieren in verlassenen Orten
    4. Graffiti
    5. Verlorene Orte Outdoor
    6. Exkurs Mystik
    7. Die Bildbearbeitung
    8. Was machen mit den Bildern
    Schlusswort
    Danksagung
    Index

    Axel Hansmann hat sich sicher kein leichtes Genre ausgesucht. Ein Buch über Lost Places zu schreiben ist immer ein Spagat zwischen Zeigen und Verbergen. Einerseits möchte man dem Leser Einblicke in diese Orte geben, andererseits jedoch auch nicht zu viel verraten, um nicht die Massen dorthin zu locken. Wenn dann am Schluss auch noch ein Profi-Ratgeber daraus werden soll, werden die Schwierigkeiten fast unlösbar. Was soll man schon für Tipps geben, die ein ganzes Buch füllen? So ist dieses Buch am Ende ein bisschen etwas von allem: Ausstellungskatalog, Einführung in die Szene der „Urbexer“ (= Urban Explorer), Technik-Anleitung für völlig Unbedarfte und ein wenig onkelhafte Ratgeber-Kiste mit erhobenem Zeigefinger. Nur eines ist es leider nicht: ein gelungenes Buch. Schon gar kein Ratgeber. Die Inhalte lassen sich locker in drei Sätzen zusammenfassen und jeder einzelne davon ist diskutabel:
    1. Passt auf wo ihr hintretet
    2. Nehmt immer ein Handy mit
    3. Fotografiert ausschließlich im HDR-Modus
    Hinzu kommt ein schwaches Lektorat, dass den Autor die Sätze zu oft mit „Ich“ beginnen lässt, absatzweise Doppelungen übersieht und sich nicht scheut, Fotos ganzseitig abzudrucken, deren Qualität dies nicht gerechtfertigt.

    [​IMG]

    Zu HDR kann man geteilter Meinung sein. Vorausgesetzt man stellt den Effekt nicht über das Motiv und geht behutsam dabei vor, gibt es durchaus akzeptable Resultate. Die meisten Bildbeispiele im Buch sind jedoch in der Bearbeitung hoffnungslos überzogen. Niemals werden sie dem Anspruch des Autors gerecht, die Vergänglichkeit zu dokumentieren oder „…noch das kleinste Detail eines Bildes deutlich sichtbar zu machen“. Im Gegenteil. Die im Buch eingesetzte HDR-Technik macht aus jedem Motiv ein unwirkliches Bühnenbild. Hier verschwindet jeder Hauch von Realität hinter den Filtern der EBV, die wirklich literweise drübergekippt wird. In Kapitel 7 stellt der Autor ein paar Bilder vorher/nachher gegenüber, um die Technik zu erläutern. Jedes einzelne Mal ist vorher besser als nachher.

    Aber Geschmäcker sind verschieden und Axel Hansmann will es wohl genau so haben. HDR sollte daher noch in den Untertitel einfließen, damit Kaufinteressenten erkennen können, was auf sie zukommt. Die gut besuchten Ausstellungen geben ihm Recht und zeigen, dass er seine Fan-Gemeinde hat. Schade nur, dass der Autor diese Technik als die einzig wahre beim Ablichten verlassener Orte gelten lässt und dass der Verlag darauf eingestiegen ist. Die Tendenz des Autors, seine Meinung als allein gültige darzustellen, gibt dem Buch einen unangenehmen Beigeschmack. Sie scheint beispielsweise auch bei der Beurteilung von Graffitis durch, die er nach seinem Gusto in Kunst und Schmiererei unterteilt.

    Der am Schluss angehängte „Exkurs Mystik“ ist nichts anderes als Lost Places mit hineindrapierten Models. Diese Aufnahmen haben zwar überhaupt nichts mit Mystik am Hut, sind jedoch wohltuend fürs Auge, weil hier die HDR-Technik nicht eingesetzt wird. Es sind sogar ein paar schöne Fotos dabei, bei denen der Autor mit Licht- und Schärfeverläufen arbeitet.

    Für wen ist dieses Buch geeignet?
    In dieser Reihenfolge:
    1. Für HDR-Fans
    2. Für hardcore HDR-Fans
    3. Für Bilder-Schauer, denen Texte nicht so wichtig sind
    4. Für Interessierte an Lost Places, die die spärlichen Informationen zu Locations nutzen können.
    Nicht geeignet ist es für alle, die einen fundierten, gut geschriebenen und recherchierten Ratgeber zum Thema suchen.

    Fazit
    Axel Hansmann mag ein erfolgreicher Fotograf von verlassenen Orten sein, dessen Bildsprache im Trend liegt. Damit kann er vielleicht Ausstellungen bestücken und in der Urbexer-Szene punkten. Zu einem guten Buch über das Fotografieren verlassener Orte gehört allerdings mehr. 3 Sterne

    Die Daten
    Axel Hansmann. Lost Places. Verlassene Orte fotografieren erschien am 31. Mai 2017 im mitp-Verlag. 1. Auflage 2017, Softcover, 240 Seiten, komplett in Farbe, 22 x 1,7 x 22,1 cm. Auch als E-Book erhältlich.
    ISBN 978-3958455405
    Preis Buch 29,99 Euro | E-Book 25,99 Euro
    Hier geht es zur Leseprobe.

    Rezension: Gerhard Reininger
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