Lightroom CC ist jetzt Lightroom Classic und eine neues Produkt ist geboren

waldgott

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Adobe hat Lightroom (das Lightroom, das wir heute kennen) in Lightroom Classic umbenannt. Und sie haben ein neues Programm namens Lightroom CC eingeführt. Lightroom Classic ist ein komplett von Lightroom CC getrenntes Programm und nicht eines, das man gleichzeitig verwenden sollte, da beide nicht miteinander kommunizieren.

Für alle die mehr zum Thema wissen wollen und gut Englisch lesen können: Hier das Neueste zu Lightroom:
https://mattk.com/lightroom-cc-is-now-lightroom/?mc_cid=3947b65c42&mc_eid=2a0fc5c98f

Hier gibt es ein Video über die neuen Features in Lightroom

 
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ernst.w

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Schlimm für Lightroom User, derzeit wenige ernstzunehmende Alternativen auf dem Markt. Und keine, in der der Workflow weitergeführt werden könnte. Keine, in der die Presets verwendet werden könnten.

Ich liebe Adobe! :mad:
 
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waldgott

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Wer über einen Wechsel nachdenkt und gut genug Englisch kann: Hier ist ein interessanter Artikel zum Thema.
Ich habe vor einem Jahr die Umstellung von Lightroom nach ON1 RAW gemacht ohne viel zu übernehmen. Ich hatte ja die exportierten, in Lightroom entwickelten Fotos (als jpg oder TIF), wenn ich sie noch mal gebraucht habe (habe ich aber nicht). Meist, wenn ich Fotos neu nutze, entwickle ich alles neu, und dann habe ich das eben mit ON1 RAW gemacht, bei dem nach meinem Empfinden vieles leichter, einfacher und schneller geht und Photoshop für eine weitergehende Bearbeitung kaum gebraucht wird.
Ich habe schön öfter geschrieben, dass ich mit ON1 RAW gut zurecht komme.
Es braucht allerdings eine hohe Toleranz bei noch vorhandenen Softwarefehlern und Dingen, die in ON1 eben nicht funktionieren, wie in Lightroom. (Dazu zählt die perspektivische Entzerrung).
Bedenken muss man auch, dass ON1 RAW ein Jahr alt ist und gerade in der zweiten Version heraus kommt, Lightroom aber schon viel älter ist und in der Version 7 oder 8 je nach Zählweise.
Und dann gibt es die Software nur in Englisch ... und Lightroom ist immer noch die Software mit der sich alle anderen vergleichen wollen und müssen.
 
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ernst.w

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ON1 RAW bzw. RAW Photo kann schon 'was. Da sind wir uns einig. Dass das, was es kann nicht immer dem entspricht, was ich brauche, ist allerdings auch ein Fakt.

Wer über einen Wechsel nachdenkt und gut genug Englisch kann: Hier ist ein interessanter Artikel zum Thema.
Danke.

Ich hatte ja die exportierten, in Lightroom entwickelten Fotos (als jpg oder TIF), wenn ich sie noch mal gebraucht habe (habe ich aber nicht).
Das sieht bei mir anders aus. Ich exportiere nur, was ich gerade brauche. Und ich brauche Bilder meist öfetres als einmal. Manchmal, wenn die Zeit der letzten Bearbeitung schon sehr lange her ist, entwickle ich auch neu; man lernt im Laufe der Zeit dazu und hat auch bessere Tools. ;)

...und Photoshop für eine weitergehende Bearbeitung kaum gebraucht wird.
Das wäre bei Lightroom in der Zwischenzeit auch so. Aber Lightroom ist eben (für mich) eine Sackgasse.

Es braucht allerdings eine hohe Toleranz bei noch vorhandenen Softwarefehlern und Dingen, die in ON1 eben nicht funktionieren, wie in Lightroom. (Dazu zählt die perspektivische Entzerrung).
Horror (für mich). Bei mir müssen an manchen Tagen 3-600 Bilder durch den Workflow, Softwarefehler sind da nicht hilfreich. Und die perspektivische Entzerrung ist eines der von mir meistgenutzten Funktionen. Wenn da LR nicht mahr tut, was ich brauche, verwende ich derzeit Photoshop (weil in jedem Pixel beeinflussbar, was die anderen externen, besseren Tools meist auch nicht können).

Bedenken muss man auch, dass ON1 RAW ein Jahr alt ist und gerade in der zweiten Version heraus kommt
Wenn ich zähle, dass ist 2018 die dritte Version, die ich kenne. Wo zähle ich da falsch? Aber klar, ON1 RAW (RAW Photo) steht erst am Anfang, verglichen mit Lightroom. Trotzdem zählt für mich immer nur der IST-Zustand. Das, womit ich eben jetzt arbeiten kann. Dass ON1 später mal mehr kann, hilft mir bei meinen Projekten heute nicht wirklich.

Und dann gibt es die Software nur in Englisch
Das stört mich noch am wenigsten. Dass sich der Anwender nicht mal den Installationsordner aussuchen darf, DAS stört mich deutlich mehr. ;)

Und dann noch ein Punkt: Wenn ON1, dann kann das leider nur nebenher stattfinden. Bei mir geht es um eine sechstellige Zahl an Bildern. Und ON1 kann nun mal KEINEN EINZIGEN bereits gemachten Entwicklungsschritt mitnehmen. Auch nicht von DNG aus. Was ohnehin schon mal ein Umweg ist, der aber gegangen werden müsste, um wenigstens die Verschlagwortung und manuell nachträglich getätigte Verortung (im Jahr 2000 verfügte ich noch über keinen GPS Tracker) mitnehmen zu können.

Wobei die GPS-Daten nicht explizit erwähnt werden und von ON1 derzeit auch nicht ausgewertet werden können. Aber die gehören zu den erweiterten EXIF-Daten, die hoffentlich auch in ON1 ankommen. Dass ich nach denen in ON1 nicht zusammenfassen kann, ist allerdings für die meisten meiner Projekte derzeit (noch?) ein unüberwindbares Hindernis.

Zum besseren Verständnis: Ein Buch beschreibt eine Gegend. Ich öffne Lightroom, gehe in Kartenmodul, sucht mir die Gegend. Dann markiere ich die angezeigten Bilder dieser Gegend und schiebe sie in eine eigene Sammlung. Fertig. Ich habe jetzt alle Bilder, die für das Buch in Frage kommen, beinander. Ganz egal, wann sie entstanden sind. Stichwortmäßig müsstest du dich zersprageln, und bis du die Bilder beisammen hast, sind ein paar Wochen um. ;)
 
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ernst.w

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Ich habe mir jetzt soeben RAWTherapee angesehen. Gerade mal eine Stunde. Poff! Das Ding kann aber! Das war's aber auch schon.

Langsam, schlechte CPU-Auslastung (1-2 Kerne max.), unübersichtliche (und ungewohnte) Tools - davon aber reichlich. Noch keine Wege zu einem nachvollziehbaren Workflow gefunden. Auch noch keine, um Aktionen bzw. Presets zu vereinfachen bzw. nachzubilden. Da muss ich noch mal ran, wenn ich mehr Zeit habe. Perspektivische Entzerrung habe ich auch noch nicht gefunden.
 
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siggi65

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Ernst, hast Du Dir schon einmal Capture One angesehen? Kann Lightroom-Kataloge importieren, kann Presets, kann perspektivische Entzerrung, gute Performance, ...
 
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waldgott

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Wenn ich zähle, dass ist 2018 die dritte Version, die ich kenne. Wo zähle ich da falsch?
ON1 RAW 2017 war die erste Version und ON1 RAW 2018 ist die Zweite. Das sind die Versionen, die man jeweils neu bezahlen muss.
Dazwischen liegen sechs offizielle kostenlose Upgrades mit jeweils kleinen Verbesserungen und Fehlerbeseitigungen. Diese haben die Nummer 2017.1 bis 2017.6.
Zwischen den Upgrades liegen die Builds mit meist Fehlerkorrekturen. (Jeweils Einer der Builds wird dann mit den Neuerungen zu einem neuen Upgrade ernannt.) Das waren im vergangenen Jahr ca. 400, die aber nicht offiziell veröffentlicht werden.
Ich exportiere nur, was ich gerade brauche.
Das mache ich auch so. Was ich nicht für den Moment gebrauche entwickle und exportiere ich nicht. Deshalb war es ja auch für mich kein Problem, die Entwicklungseinstellungen aus Lightroom nicht zu haben.
GPS-Daten nicht explizit erwähnt werden
Ich bin ziemlich sicher, dass die GPS Daten über den xml sidecar file bein ON1 ankommen oder sogar auch ohne. Zumindest habe ich alles, was ich auch in Lightroom hatte. Das müsste man noch mal testen. GPS innerhalb ON1 ist nicht ganz so komfortabel wie in Lightroom, wo man es direkt innerhalb der Software aus Google Maps holen kann. Bei ON1 muss man die Stelle in Google Maps markieren, die Geodaten kopieren und dann in ON1 bei den EXIF Daten einfügen. Die Stichworte kommen aus Lightroom auch über die xml Datei bie ON1 an.

... und ich will wirklich niemanden zu ON1 treiben, nur berichten, dass es mir gefällt.
 
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ernst.w

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Danke für die Information.

Ich bin ziemlich sicher, dass die GPS Daten über den xml sidecar file bein ON1 ankommen oder sogar auch ohne.
Du meinst die *xmp-Files? Ja, dort stehen die Daten eigentlich auch. Über den Umweg könnte man vielleicht sogar die Entwicklungseinstellungen rüberbringen. Muss ich mal nachlesen - oder weißt du das auswendig?

... und ich will wirklich niemanden zu ON1 treiben, nur berichten, dass es mir gefällt.
Das sehe ich ohnehin so. Und ist schon gut, so bleibe ich nah dran. ;) Irgendwann werden die Burschen hoffentlich den Installer auf den schon lange üblichen Standard "updaten", dann kann ich mir auch den Installationsordner aussuchen.
 
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ernst.w

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Ernst, hast Du Dir schon einmal Capture One angesehen?
Ja, habe ich. Preisfrage. Ich verdiene heute kein Geld mehr mit Fotografie oder Büchern... Und die Kosten sind (sehr) hoch. Wenn man dann noch die jährlichen Upgradekosten mitrechnet...

Aber danke für den Tipp. War schon wieder weg von meinem Radar. ;)
 
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waldgott

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Du meinst die *xmp-Files?
Ja, ich meinte xmp.
Über den Umweg könnte man vielleicht sogar die Entwicklungseinstellungen rüberbringen. Muss ich mal nachlesen - oder weißt du das auswendig?
Hier die Antwort von ON1, weil ich es auch nicht mehr genau wusste, habe ich meinen Kontakt dort gefragt:
"We do read the xmp file, but only import the camera metadata. We do not interpret the color and tone development settings. We considered this, but decided that because our raw engine is unique and has its own visual "character," that it would be hard to consistently make our raw files look exactly like Lightroom."
Also Metadata wie GPS und Bewertungen ja, Entwicklungsdaten nein.
 
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waldgott

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Dass sich der Anwender nicht mal den Installationsordner aussuchen darf, DAS stört mich deutlich mehr.
Hier die Antwort von ON1 auf die Frage, ob sie das irgendwann ändern:
"We will probably allow the change of install directory at some point. The only reason we have not is that the company that builds the installer we use charges a lot more for this tiny little feature."

Ergänzung: Hier steht, wie man das in Windows grundsätzlich ändern kann, wenn man will.
 
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ernst.w

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Die Antwort kannte ich bereits, danke. Ich frage mich natürlich, wie es andere, weit kleinere Anbieter teils sogar kostenloser Software schaffen, unter solchen, finanziell nahezu untragbaren Bedingungen die Auswahl des Installationsordner zu ermöglichen. Ich nenne als Beispiele mal z.B. DirSync, Bulk Rename Utility, ImageMagick, aber auch RAW Converter wie Darktable und RAWTherapee. ;)

Den verlinkten Artikel werde ich mir demnächst durchlesen.
 
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ernst.w

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Zwischenzeitlich habe ich Darktable gewürgt. Das gefällt mir! Allerdings noch eine Menge Kleinigkeiten, die ich suche... Aber irgendwie weit übersichtlicher und aus meiner Sicht logischer als RAWTherapee. Was besonders nett ist: Jede Funktion mit wirklich vollständig verständlicher Context-Hilfe. In Deutsch!

Dafür, dass Darktable von den ursprünglichen Entwicklern, reinen Linuxern, unter Windows gar nicht unterstützt wird und ein Freizeitprojekt eines genervten Anwenders ist, eine echte Sensation. Ich bin schwer beeindruckt.

Die lösen die Kameraprofile offenbar ganz anders... Sehr interessant. Die OpfnGL-Unterstützung für meine GTX 970 lässt sich aber (derzeit) nicht einschalten.
 
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AnjaC

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Vorab, ich habe das Fotografen-Abo, könnte also Lightroom nutzen, tue es aber nicht. Ich arbeite rein in Photoshop. Wenn es quick & dirty sein soll, z.B. im Urlaub mit Laptop des Sohnes, dann nehme ich ACDSee (kann auch Ebenen). Ich importiere meine Bilder von der Speicherkarte auf den Rechner immer noch mit ViewNX und kann da gleich verschlagworten und bewerten - das reicht mir völlig aus. Die Datenbank inkl. Suchfunktion von ACDSee ist auch klasse - wenn ich also schnell was brauche, suche ich darüber.

Wenn ich zähle, dass ist 2018 die dritte Version, die ich kenne. Wo zähle ich da falsch?

On1 gibt es schon sehr lange, On1RAW noch nicht so lange. Wir haben vor Jahren die deutsche Version von On1 sogar über unseren Onlineshop vertrieben, sind davon aber abgekommen, weil die amerikanische Variante mit dauernden Sonderpreisen aufwartete, über die wir als Händler nicht informiert wurden und die wir auch nicht hätten halten können, ohne drauf zu zahlen. Der Support für die deutsche Version wurde dann auch irgendwann eingestellt und bei ON1RAW schon gar nicht mehr angeboten.

Ernst, Du arbeitest mit Mac, oder? Da weiß ich nicht so gut Bescheid, aber wenn Du schon testest, schau doch auch mal nach ACDsee und nach Zoner. Die sind unter Windows beide sehr gut und LR ähnlich. Ob es Mac-Versionen gibt, weiß ich nicht.

Und jetzt mal ehrlich: ich kann die Aufregung über die Abo-Variante nicht nachvollziehen. Das Fotografen-Abo mit allem drum und dran (beide LR-Varianten, Photoshop, mobile Bearbeitung und einige Extras) kostet 11,89 € inkl. MwSt (in Deutschland). Damit bin ich rundum sorglos und immer auf dem neuesten Stand. Andere Programme haben vor allem oft Probleme, schnell die Unterstützung für neue Kameras und Objektive einzuspielen. Als wir unsere D500 bekamen, konnte das nur Adobe (obwohl wir nicht zu den ersten Käufern zählten). Wer die Cloud nicht nutzen möchte, muss das ja nicht tun. Was die Presets in LR angeht, die evtl. später von anderen Programmen nicht übernommen werden, kann ich nicht mitreden. Ich mache echt alles manuell (wenn auch mit vordefinierten Aktionen in PS, damit es schneller geht) für jedes Bild einzeln.

Ja, ich weiß: für Leute, die xhundert Bilder am Stück bearbeiten, ist das nicht machbar. Aber ich frage mich: was ist denn, wenn ich Presets anderer Hersteller einbinde, z.B. Google Nik Filter oder auch Presets von On1? Diese Applikationen arbeiten alle auch als Stand-Alone oder lassen sich in andere Bildbearbeitungen wie ACDSee als Plug-In einbinden. Wenn ich doch das .tif lokal gespeichert habe, dann habe ich diese Funktionalitäten doch auch in einer anderen Bildbearbeitung. Oder nicht? Wo ist mein Denkfehler?
 
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ernst.w

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Wo ist mein Denkfehler?
Geht heute nicht mehr, erkläre ich dir morgen gerne. Da gibt es nämlich tatsächlich einen ganz entscheidenden.

Übrigens, liebe Anja, ich arbeite mit Windows, MacOS und iOS - je nach Zeit, Ort (mobil oder stationär) und Bedarf.
 
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waldgott

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Und jetzt mal ehrlich: ich kann die Aufregung über die Abo-Variante nicht nachvollziehen
Ich auch nicht so wirklich, es ist auf jeden Fall preiswert und ich hatte es ja auch zwei Jahre lang. Wer bereit ist, sich permanent an einen Anbieter zu binden wird damit kein Problem haben.

Allerdings scheint das größte Problem dieses Modells, dass, wenn ich das Abo kündige, ich mein Lightroom oder Photoshop nicht mehr nutzen kann. (Ich hoffe, die Aussage stimmt so, ich habe das erst gar nicht probiert, als ich kündigte). Abwärtskompatibilität ist nicht gesichert - die Kataloge sind nicht kompatibel, also kann ich nicht einfach zurück auf das letzte Lightroom, das man noch kaufen konnte (Das hat ein Freund vom mir leidvoll erfahren. Man kann zwar die Entwicklungsdaten in xmp Sidecar-Dateien speichern, aber wenn man das vergessen hat, bevor man noch an das Abo in der Cloud dran kommt, dann ist alles weg).

Andere Modelle, zwar auch als Abo für ein Jahr für kostenlose Upgrades oder auf unbefristet für kostenlose neue Versionen, erlauben dann aber die Software wie gekauft (und nicht gemietet) weiter zu nutzen. Man bekommt dann eben nichts Neues mehr.

Das war ein Grund für mich zu wechseln. Der weit wichtigere Grund zum Wechsel war für mich allerdings, dass alles, was ich so machen wollte an meinen Fotos, in einer Software ging und ich nicht zwischen Lightroom und Photoshop hin- und her schalten musste. Auch war der Zugriff mit unterschiedlichen Geräten auf die Bild- und Entwicklungsdaten einfacher als bei Lightroom, abgehen davon, dass man die Software problemslos auf fünf Rechnern nutzen kann, ohne sich jeweils an- und abzumelden. Das ist auf Reisen ein gewichtiges Argument. Lightroom ist nur mit viel Trickserei mehrplatzfähig.

Dennoch: Lightroom und Photoshop sind der Standard für Bildbearbeitung und Profis kommen meist nicht um diese Programme herum. Das weiß Adobe. Jeder, der etwas Neues entwickelt, wird daran gemessen und muss erst einmal die Funktionen der beiden Programme kopieren oder nachempfinden, bevor er überhaupt ernst genommen wird. Wenn er sich von Adobe abheben will, muss er Alleinstellungsmerkmale entwickeln. ON1 RAW hat das mit seinen "Effekten", kann aber einiges noch lange nicht so gut wie Lightroom. Andere versuchen es mit einer unterschiedlichen Benutzerführung oder einem anderen Menüaufbau.
 
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ernst.w

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So, hier mal meine Antwort. Hat ein bisserl gedauert:
http://www.weinzettl.info/2017/10/20/adobe-lightroom-oder-wie-man-eine-sackgasse-dicht-macht/

Nachdem ich in mehreren Foren darüber diskutiere, habe ich mal das Statement auf eine zentrale Seite gestellt, um nicht alles doppelt und dreifach schreiben zu müssen.

P.S.: Wer Fehler im Blog findet, möge sie mir bitte mitteilen. Ich hatte in dem Fall noch nicht viel Zeit für Korrekturen. Danke auch schön! ;)
 
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ernst.w

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Der weit wichtigere Grund zum Wechsel war für mich allerdings, dass alles, was ich so machen wollte an meinen Fotos in einer Software ging und ich nicht zwischen Lightroom und Photoshop hin- und her schalten musste.
Das verstehe ich ja nicht so ganz. Es gibt nur zwei Dinge, die Lightroom nicht kann: Inhaltsbasiertes Füllen von Flächen (samt Bereichskorrekturen, die auf demselben Prinzip basieren) und manuelles Entzerren komplexer Szenarien.

Was fehlte dir? Was musstest du in Photoshop machen, weil es Lightroom nicht konnte?
 
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