Zwei Videos zum Thema "Warum sind meine Fotos schlecht?"

waldgott

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Der Originaltitel der Videos ist "Why do my photos suck?" und ist genau übersetzt "Warum sind meine Fotos sch..?" Wer gut genug Englisch verstehen kann und eine Antwort auf die Frage sucht, sollte sich diese beiden Videos anschauen.

Die Antwort von Blake Rudis:


Die Antwort von Jim Welninski:


Von Blake Rudis habe ich viel über die bewusste Bildbearbeitung gelernt. Er trennt die Arbeitsschritte in Anpassung der Tonwerte, Anpassung der Farbe und die Ergänzung durch künstlerische Effekte.

Von Jim Welninski habe ich zum ersten mal über die Dynamische Symmetrie erfahren.

Beide Fotografen haben mich ein Stück weiter gebracht.

Das ist grandios erklärt und beantwortet. Wenn jemand den Text nicht versteht und es doch gerne wissen wollte, warum seine Fotos schlecht sind ... ich könnte die wichtigste Teile daraus übersetzen.
 
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waldgott

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Hat die Videos mal jemand angeschaut? Was sagt ihr dazu?
 
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margit7958

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Zwar reingeklickt, muss aber zugeben, dass mein Schulenglisch sehr in Vergessenheit geraten ist. Verstehen kann ich leider nichts. ;)
 
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siggi65

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Das erste Video habe ich mir angeschaut, aber bei ca. der Hälfte aufgehört. Das ist ja furchtbar...
 
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waldgott

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Interessante Reaktion.
Schau Dir auch mal das zweite Video an, ob Du das dort auch so empfindest.
Wie siehst Du denn die Aussage, dass ein Foto um so mehr ankommt beim Betrachter, wenn der Fotograf sich mehr einbringt und von sich zeigt?
 
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Pattebaer

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Ich habe mir die beiden Videos schon am Dienstag Abend angeschaut. Meine Reaktion spontan darauf war, dass ich mir deren Workshop nicht antun würde. Nicht, weil meine Bilder nicht auch s......, aber hier im Club finde ich immer wieder deutlich besseres was mich mehr erstaunen lässt.
 
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ernst.w

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Danke für die beiden Videos. Das erste sagt die Wahrheit: Wen du dich nicht einbringst, wenn du nicht rüberbringst, was du fühlst, wirst du keine wirklich berührenden Bilder zeigen können. Ein "eigener Stil" - und seien es nur bestimmte Farbmischungen/abstimmungen - hilft dabei. Ein wenig zu sehr auf diesen einen Punkt konzentriert, aber wichtig.

Das zweite Video hat mich mehr inspiriert. Wirklich wichtig auch hier: "Achte auf das, was du tust. Und fühle, was du in diesem Moment sagen, zeigen willst." So simpel und banal das klingt, so wenig wird es von der Mehrheit der "Fotografen" beachtet. Tolle Sachen, die der Mann da abliefert. Für mich persönlich toll, muss nicht jeder so sehen.
 
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waldgott

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Für mich persönlich toll, muss nicht jeder so sehen.
Danke, ich dachte schon ich wäre mit meiner Meinung einsam hier im Club. Schön zu wissen, dass es einen Mitstreiter gibt. Ich fand die Videos auch sehr inspirierend und sie sagen, was viele Fotografen nicht wissen wollen. Bring Dich in Deine Bilder ein, dann werden sie besser.

Ob man jetzt die gezeigten Bildbeispiele für sich alleine betrachtet gut findet, steht sicher auf einem anderen Blatt, ob sie persönlich gefallen auf einem noch anderen. In den beiden Videos ist für mich die Botschaft wichtiger als die Beispiele. Wie man das "sich einbringen" umsetzten will und wie dann die Bilder aussehen, muss ja jeder für sich selbst entscheiden, aber tun sollte er oder sie es.
 
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HaHa

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Also, wenn ich mich selbst beobachte, stelle ich fest: 1. Ich sehe etwas, das mich anspricht, erregt, aufregt, abstößt, begeistert ... 2. Ich nehme wahr, weshalb das so ist oder sein könnte - und benenne es. 3. Ich suche den Kontakt dazu über den Auslöser. Wenn dieser Prozess - meistens ja in aller Kürze - so abläuft, habe ich für das Bild einen Titel. Und das ist dann einer, der nicht bloß ausdrückt, was ohnehin offensichtlich zu sehen oder gar zu lesen ist. Der Titel spiegelt mich dann. Auf diese Weise habe ich selbst bei Sachaufnahmen schon Hintergedanken und Emotionen entdeckt. Immer gelingt das nicht - muss auch nicht sein. Kostbar aber, wenn es so ist.
Liebe Grüße
Hans
 
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ernst.w

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Genau so sollte es sein. Genauso ist es eher selten bzw. Nur bei wenigen, die ihre Bilder machen. Und genau deshalb halte ich - obwohl ich meist so arbeite - solche Videos, vor allem das zweite, für gut und wichtig.
 
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newbie70

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Hallo Volker,

ich habe mir die Videos mehrmals angesehen, um den Sinn auch wirklich zu verstehen.

Sie erwischen mich in einer "Zwischenphase". Ja, man sollte etwas fühlen, bevor man auslöst (tue ich), bessere Technik macht keine guten Bilder (stimmt), man sollte seine Kamera beherrschen (wird so langsam besser), man sollte die Bildbearbeitung beherrschen (da muss ich dran arbeiten). Für mich ist die Hauptaussage der Videos: Löse aus, wenn Du etwas fühlst, und sei in der Lage, Dein Gefühl mit Hilfe der Bearbeitung besser darzustellen (ich würde das Bild gerne so bearbeiten können wie bei 5.56 im zweiten Video). Deshalb schätze ich übrigens die Kochrezepte von Pattebaer in der NF-Club Werkstatt sehr.

Ich war lange in dem Zwiespalt zwischen dem einfach nur Spaß haben an der Fotografie als Hobby und dem Wunsch, besser werden zu wollen. Und solche Videos helfen mir bei der Erkenntnis, dass hinter Verbesserung viel (schöne) Arbeit und Lernen steckt. Und deshalb: Danke für das Zeigen. Mich haben die Filme weiter gebracht.

Viele Grüße
Robert
 
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waldgott

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Und deshalb: Danke für das Zeigen. Mich haben die Filme weiter gebracht.
Keine Ursache. Es freut mich, dass das so ist. Und für mich gilt das gleiche. Ich habe übrigens gestern ein Buch rezensiert, das Fotos aus der Sammlung Gilman und Gonzalez-Falla zeigt und in der Einleitung der Frage nachgeht, warum ein das eine Foto von den beiden Sammlern ausgewählt wurde und ein anderes nicht. Sondra Gilman und Celso Gonzalez-Falla würden sagen „Es geht einfach darum, dass die eigenen erlebten Emotionen sich im Bild widerspiegeln.“ Das passt irgendwie zum Thema der Videos.
 
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